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Wer zu Weihnachten noch Geschenke verschicken will, muss sich sputen: Für einen Versand innerhalb Deutschlands müssen bei der Deutsche-Post-Tochter DHL die Pakete bis spätestens Samstagmittag aufgegeben werden, damit sie noch rechtzeitig bis Heiligabend zugestellt werden können.
Wer zu Weihnachten noch Geschenke verschicken will, muss sich sputen: Für einen Versand innerhalb Deutschlands müssen bei der Deutsche-Post-Tochter DHL die Pakete bis spätestens Samstagmittag aufgegeben werden, damit sie noch rechtzeitig bis Heiligabend zugestellt werden können.
Für Quelle kommt's immer dicker: Anfang nächster Woche soll der Ausverkauf von rund 18 Millionen Waren beginnen. Doch die Post-Tochter DHL stellte zeitweise den Transport von Quelle-Paketen ein, weil die Bezahlung nicht gesichert war. Dem Versandhaus droht offenbar die Insolvenz in der Insolvenz.
Die Insolvenz von Arcandor hat weitere Auswirkungen auf die deutsche Post. Bisher waren nur Verkürzungen von Kündigungsfristen vereinbart. Das hat offenbar nicht gereicht, nun stehen bei der Post 560 Arbeitsplätze auf dem Spiel.
DHL hat das Zugangsverfahren für die 2500 Packstationen geändert. Blöd nur, dass viele Nutzer das nicht mitbekommen haben. Sie kommen jetzt nicht an ihre Pakete. Der Kundenservice ist überfordert.
Die EU-Kommission hat eine Garantie des Freistaats Sachsen für den Betrieb des Flughafens Leipzig/Halle in Höhe von 500 Millionen Euro gekippt. Die Regelung würde den Wettbewerb zugunsten des Expressdienstes DHL verzerren und sei deshalb unzulässig.
Der Handel war mit dem Weihnachtsgeschäft zunächst nicht so glücklich, doch viele Bundesbürger kauften Geschenke erst auf den letzten Drücker und sorgten so für einen rasanten Schlussspurt. Größte Gewinner: der Online-Handel und die Paketdienste.
Die Deutsche Post hat in der jüngsten Vergangenheit viele Kunden an den Pakete-Versender Hermes verloren. Die Reaktion: Zum 1. Juli dieses Jahres verbilligt die Post-Tochter DHL alle Inlandspakete drastisch.
Das Porto für Päckchen und Pakete wird vom 1. Januar an teurer. Wer ein Päckchen aufgibt, muss künftig 20 Cent mehr zahlen, für viele Pakete wird im neuen Jahr ein Euro mehr fällig. Dafür hat die Post auch zwei gute Nachrichten für Verbraucher.
Jetzt geht alles ganz schnell: Einen Tag nachdem das endgültige Quelle-Aus verkündet wurde, gab Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg den Zeitplan für die Abwicklung bekannt. Für viele Beschäftigte kommt die Arbeitslosigkeit abrupt. Andere dürfen noch hoffen.
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