Das Arbeitsrecht kennt kein Hitzefrei

19. Juli 2014, 09:00 Uhr

Deutschland schwitzt und viele Schüler freuen sich über Hitzefrei. Im normalen Berufsleben gibt es das nicht. Arbeitgeber dürfen ihre Beschäftigten aber auch nicht schutzlos der Hitze aussetzen.

Trinken, trinken, trinken
Man kann es nicht oft genug wiederholen: Der Körper verliert bei großer Hitze viel Flüssigkeit. Das kann zu Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche führen. Im Extremfall drohen sogar Herzrhythmusstörungen oder ein Kreislaufkollaps. Um dem vorzubeugen ist es wichtig, viel zu trinken. Normalerweise empfehlen Ärzte, über den Tag verteilt 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Bei hohen Temperaturen sollte es deutlich mehr sein, ruhig das Doppelte. Das gilt insbesondere für ältere Personen. Zuckerhaltige Getränke wie Cola und Limo sind damit aber nicht gemeint, sondern Wasser, verdünnte Obstsäfte und ungezuckerte Frucht- und Kräutertees. Alkohol nur in Maßen genießen - er belastet den Kreislauf.
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