Der frühere Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Walther Otremba, hat vor dem Hintergrund der Bundeswehrreform Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) kritisiert und mehr Respekt für die Leistungen von dessen Vorgänger Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) gefordert.
Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat am Mittwoch einen neuen Staatssekretär ernannt.
Die Liberalen fürchten, dass der Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums teuer zu stehen kommt. Sie drängen auf die Erfüllung der Sparvorgaben. Die Attraktivität der Armee dürfe darunter aber nicht leiden.
Eine sofortige, vollständige Umsetzung der Bundeswehrreform Guttenbergs ist vom neuen Verteidigungsminister nicht zu erwarten. Thomas de Maizière will erst einmal gründlich prüfen - aber zuvor entlässt er den Reform-Staatssekretär.
Die FDP-Bundestagsfraktion sieht bei der geplanten Verringerung des Verteidigungsetats von Minister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zusätzliche Einsparmöglichkeiten.
Karl-Theodor zu Guttenberg baut das Verteidigungsministerium um. Er muss sich dabei mit vielen Menschen anlegen - vor allem in Bonn, denn dort müssen die großen Opfer gebracht werden.
Verteidigungs-Staatssekretär Walther Otremba hat am Montag seinen Bericht zur Reform der Bundeswehr vorgestellt.
Der Verteidigungsminister ist der Star im Kabinett. Doch sind die Scheinwerfer aus, bleibt wenig vom Glanz des Karl-Theodor zu Guttenberg. Ergebnisse bleibt er schuldig, Reformen kommen nicht voran.
Der Lack von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg erhält Kratzer: Das Outsourcing einer Gesetzesformulierung ist nicht nur ein gefundenes Fressen für die Opposition, sondern sorgt auch für handfesten Krach in der Koalition.
Sie haben mehr Macht als Minister, entscheiden über Banken, Firmen und Milliarden: Ein Beamten-Duo steuert Deutschland fast im Alleingang durch die Krise.
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