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In diesen Ländern Europas gibt es beste Job-Aussichten

Geringe Arbeitslosigkeit und zufriedene Teilzeitkräfte: Einige Länder haben aus der Finanzkrise gelernt - dort ist die Job-Situation heute besser als vor 2007, zeigt eine Studie. Der Spitzenreiter im Ranking ist eine Überraschung.

  Spanien tut sich schwer, aus der Krise zu kommen: Durchgängig schlechte Noten bekommt das Land bei der Job-Situation. Seit der Finanzkrise schrumpft die Zahl der Beschäftigten, die Arbeitslosenquote ist hoch, besonders unter jungen Menschen. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen haben keine Arbeitsstelle. Und diejenigen, die in Teilzeit arbeiten, machen dies häufig unfreiwillig. Ein Viertel der möglichen Erwerbstätigen ist ohne Job.

Spanien tut sich schwer, aus der Krise zu kommen: Durchgängig schlechte Noten bekommt das Land bei der Job-Situation. Seit der Finanzkrise schrumpft die Zahl der Beschäftigten, die Arbeitslosenquote ist hoch, besonders unter jungen Menschen. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen haben keine Arbeitsstelle. Und diejenigen, die in Teilzeit arbeiten, machen dies häufig unfreiwillig. Ein Viertel der möglichen Erwerbstätigen ist ohne Job.

Nach der Finanzkrise 2007 standen die Länder Europas vor großen Herausforderungen: Die Wirtschaft schwächelte, Mitarbeiter mussten entlassen werden. Doch wie hat sich die Job-Situation seither entwickelt? 

Die Studie "Where is the best country in europe to get a job" des Glassdoor Economic Research und Llewellyn Consulting hat die Arbeitsmärkte in 16 Ländern Europas untersucht. Dabei wurden sechs Faktoren geprüft: Die Beschäftigungs- und Arbeitslosenquote, die Jugendarbeitslosigkeit, die Quote derjenigen, die unfreiwillig in Teilzeit arbeiten sowie die befristeten Zeitverträge insgesamt und gesondert bei Jugendlichen. Verglichen wurde der Zeitraum vom vierten Quartal 2007 bis zum vierten Quartal 2014. Die Daten wurden in einen Wert umgewandelt: Der beste Wert war eine 1, der schlechteste eine 0 - so bewegen sich die Bewertungen zwischen diesen beiden Zahlen. 

Wirtschaftswachstum und Job-Motor

Das Ergebnis zeigt, dass vor allem die Krisenstaaten wie Spanien und Griechenland sich bislang kaum von der Krise erholt haben. Gewinner sind Großbritannien, Österreich, die Schweiz und auch Deutschland. Die starke Wirtschaft hat dort den Job-Motor schnell wieder in Gang gebracht. Deutschland profitierte besonders, so dass die Beschäftigungsquote nach der Krise höher war als davor. Auch die Jugendarbeitslosigkeit sank in Deutschland im Vergleich zur Vorkrisenzeit. 

kg
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