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Einer bestellte die Mädchen, dann begann der Spaß: Manager und Betriebsräte von Volkswagen sollen Stammkunden im Prostituiertenmilieu von Prag gewesen sein - alles in der Dienstreise inbegriffen.
Showdown vor Gericht: Unter großen öffentlichem Interesse hat der Prozess in der VW-Affäre begonnen - mit dem prominentesten Angeklagten Peter Hartz. Um Peinlichkeiten zu vermeiden, nimmt er Schuld auf sich.
Mit Betriebsrat Klaus Volkert steht nun die Hauptfigur im VW-Skandal vor Gericht. Es geht um Luxusreisen und Prostituierte auf Firmenkosten - aber auch um die Frage, was Untreue ist.
Klaus Volkert muss für fast drei Jahre ins Gefängnis: Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen den früheren VW-Betriebsrat bestätigt. Das juristische Nachspiel der Affäre um Lustreisen auf Firmenkosten und Bonuszahlungen ist damit aber noch nicht zu Ende.
Es war der erste Tag in der Gerichtsverhandlung gegen Peter Hartz, doch es ging längst nicht nur um ihn. Der kurze Prozess gegen den einstigen VW-Vorstand soll auch Munition gegen den früheren Betriebsratschef Klaus Volkert liefern.
Klaus Volkert, Betriebsratschef von Volkswagen, ist zurückgetreten. Während der Betriebsrat beteuert, dieser Schritt sei lange geplant, sprechen Medien von einer "Bestechungsaffäre" - und dass nun auch Prominente vom Skandal erfasst werden.
VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch liebt Überraschungen: Zum stern-Gespräch in seinem Haus am Wörthersee lud er auch Volkswagen-Boss Bernd Pischetsrieder ein. Die beiden Manager sprachen offen wie noch nie über Stärken und Schwächen des Konzerns, über die Last der jüngsten Skandale und über Peter Hartz - "eine ganz tragische Figur"
Das Urteil gegen den Ex-Betriebsrat Klaus Volkert ist hart, aber gerecht. Seine hohen Sonderboni wären von VW nicht kunstvoll versteckt worden, würden die Zuwendungen nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Der Hauptnutznießer im System VW heißt Volkert, nicht Hartz.
Klaus Volkert muss wegen der VW-Affäre fast drei Jahre ins Gefängnis - sein Mitangeklagter Joachim Gebauer kommt mit einer Bewährungsstrafe davon. Volkerts Verteidiger sieht das Urteil als "krassen Fall der Zwei-Klassen-Justiz". Die Drahtzieher der Schmiergeld-Affäre kommen davon.
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