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Mit welchen Strategien ein mittelständisches Unternehmen der Konjunkturkrise begegnet und warum ein Auftragseinbruch nicht unbedingt gleich zu Massenentlassungen führt. Ein Besuch beim High-Tech-Unternehmen LIMO in Dortmund.
Die Konjunkturkrise hat jetzt auch die exportstarke deutsche Metall- und Elektroindustrie voll erwischt. Im Oktober gingen die Aufträge Medienberichten zufolge um 20 Prozent zurück. Wegen der schwierigen Lage sei ein Abbau von Arbeitsplätzen im nächsten Jahr nicht zu vermeiden.
Inmitten der Konjunkturkrise kann sich vor allem der Mittelstand behaupten: Während die Großkonzerne mit starken Umsatzrückgängen kämpfen, zeigt sich, dass mittelständische Firmen widerstandsfähiger sind. Vor allem die Exportunabhängigkeit hält die Betriebe über Wasser.
Damit hatten selbst pessimistische Analysten nicht gerechnet: Das Bruttoinlandsprodukt in den USA ist im Sog der Finanzkrise im letzten Quartal 2008 um 6,2 Prozent abgestürzt. Anzeichen für eine schnelle Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft sehen Experten zurzeit nicht.
Experten hatten mit noch schlechteren Werten gerechnet, dennoch sind die Zahlen alarmierend: Die US-Wirtschaft ist 2008 so stark geschrumpft wie seit fast 30 Jahren nicht. US-Präsident Barack Obama appellierte angesichts der "anhaltenden Katastrophe für amerikanische Familien" an den Senat sein 800 Milliarden Dollar schweres Konjunkturpaket rasch zu verabschieden.
Der Bundespräsident versprüht Zuversicht in der Krise: Die Lage sei beherrschbar - aber nur, wenn alle an einem Strang ziehen, stellt Horst Köhler klar. Er fordert deshalb von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften eine "konzertierte Aktion" gegen die Konjunkturkrise und bringt zudem ein neues "Bretton Woods" ins Spiel.
Seit Bekanntwerden der Immobilienkrise schwebt das Damokles-Schwert Rezession über den USA. Aber: Haben auch Länder in Europa Grund zur Sorge? Sollten sie Maßnahmen gegen eine mögliche Rezession ergreifen und, wenn ja, welche? Fragen, auf die stern.de eine Antwort gibt.
Seit Januar ist klar: Kursstürze in den USA gefährden die Börsenkurse weltweit. Aber kann die Krise auch die hiesige Realwirtschaft anstecken? Nein, sagt Anton F. Börner, Chef des deutschen Außenhandelsverbandes BGA, im stern.de-Interview. Nur einige Branchen könnten leiden.
Auch im kommenden Jahr wird die Neuverschuldung mit geschätzten rund 40 Milliarden Euro wieder in die Nähe der Rekordmarke dieses Jahres rücken.
Ganz im Zeichen der Konjunkturabschwächung steht die Auto-Show in Detroit. Die Hersteller stehen vor der Frage, wie sich der Automobilmarkt in den USA entwickelt.
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