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Verbraucherschützer reichen Kartellbeschwerde gegen McDonald's ein

McDonald's soll seine dominante Marktposition ausnutzen, um Franchisenehmer und Kunden zu schädigen. Diese Vorwürfe erheben drei Verbraucherschutzorganisationen und haben eine Kartellbeschwerde bei der EU eingereicht.

McDonald's: Kartellbeschwerde bei der EU

McDonald's bekommt Ärger: Verbraucherschützer haben Kartellbeschwerde eingereicht.

Verbraucherschützer haben bei der EU-Kommission eine Kartellbeschwerde gegen den US-Fast-Food-Konzern McDonald's eingereicht. Die weltgrößte Burger-Kette missbrauche in Europa ihre dominante Marktstellung und schädige so Franchisenehmer und Konsumenten, teilte ein Bündnis von drei italienischen Organisationen am Dienstag in Brüssel mit.

Die EU-Kommission müsse deswegen alle in ihrer Macht stehenden Mittel nutzen, um McDonald's dazu zu bringen, unfaire Methoden einzustellen. Das Unternehmen wollte die Vorwürfe am Dienstag zunächst nicht kommentieren. Eine Sprecherin der EU-Kommission bestätigte den Eingang der Beschwerde. Sie werde nun geprüft, hieß es.

McDonald's: Mieser Service, hohe Preise?

Konkret kritisieren die italienischen Verbraucherschützer vor allem den Umgang des US-Konzerns mit Franchisenehmern. Den vertraglich an die Kette gebundenen Restaurantbetreibern würden unter anderem überhöhte Mieten abverlangt. Zudem gebe es Auflagen, die dazu führten, dass Kunden weniger Auswahl hätten und bei schlechterer Service-Qualität höhere Preise zahlen müssten.

McDonald's droht hohe Strafe

Die Beschwerde wird nach Angaben der beteiligten Organisationen Codacons, Movimento Difesa del Cittadino und Cittadinanzattiva von der US-Gewerkschaft SEIU unterstützt. Bei Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht drohen Unternehmen in der EU Strafen in Höhe von bis zu zehn Prozent ihres Gesamtumsatzes.

kg/DPA
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