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Mit 1700 Privat-Jets für die Umwelt streiten

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos geht es auch um die Umwelt. Für die Reichen und Mächtigen sind Klimaschutz und Privatjets allerdings kein Widerspruch: 1700 Privat-Jets verstopfen den Luftraum.

Wenn Otto-Normalverbraucher zum Urlaub in die Alpen will, muss er sich durch einen Stau auf der Autobahn ans Ziel quälen. Wenn die Reichen und Mächtigen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos über das Schicksal der Welt beraten, ist der Luftraum verstopft.

Flightradar24 hat eine extreme Dichte von Privat-Jets im Anflug auf die Schweiz ausgemacht. Insgesamt rechnet die Seite, die den Luftraum beobachtet, mit 1700 Flügen von Privat-Jets, damit die Auserwählten im gewöhnten Luxus und der gewünschten Privatsphäre anreisen können.

Den normalen Untertanen, der die Holzklasse an Bord eines Airbus gewöhnt ist, erinnert die standesgemäße Anreise an den berühmten Blog "Rich Kids of Instagram" - nur dass hier die Eltern der verwöhnten Schnösel unterwegs sind.

Selten passte das Dichterwort von Heinrich Heine besser: "Öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken."

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