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Airbus erhält Großauftrag von Japan Airlines

Zum ersten Mal hat Japan Airlines Flugzeuge bei Airbus bestellt. Die Order beinhaltet den Kauf von 31 Flugzeugen und Optionen auf 25 weitere. Besonders bitter ist der Deal für den Konkurrenten Boeing.

  Fabrice Bregier (l.), Präsident von Airbus, und der Chef von Japan Airlines Yoshiharu Ueki in Tokio

Fabrice Bregier (l.), Präsident von Airbus, und der Chef von Japan Airlines Yoshiharu Ueki in Tokio

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat vom traditionellen Boeing-Kunden Japan Airlines (JAL) einen Auftrag im Volumen von 9,5 Milliarden Dollar erhalten. JAL kaufe 31 Maschinen des neuen Langstreckenjets A350, teilte die EADS-Tochter am Montag mit. Das erste Flugzeug soll 2019 ausgeliefert werden. Außerdem habe sich das japanische Unternehmen Optionen für weitere 25 Maschinen gesichert. Für Airbus ist dieser Deal ein besonderer Erfolg, denn es ist das erste Mal, dass JAL Maschinen von Airbus kauft.

Der neue Airbus A350 soll dem neuentwickelten Dreamliner des US-Flugzeugbauers Boeing Konkurrenz machen. Laut Airbus wird der mehrheitlich aus leichten Verbundwerkstoffen gebaute A350 rund ein Viertel weniger Treibstoff verbrauchen als herkömmliche Maschinen vergleichbarer Größe. Ende 2014 sollen die ersten A350 ausgeliefert werden. Mit dem Dreamliner hatte Boeing bisher einen Fehlstart hingelegt. Zwischenzeitlich wurde allen schon ausgelieferten Maschinen die Fluglizenz entzogen, nachdem es Probleme mit der Elektrik gab. JAP war von den Problemen direkt betroffen. Ein Brand am Flughafen von Boston sorgte international für Schlagzeilen.

ono/Reuters/Reuters
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