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Siemens arbeitet wohl an einvernehmlicher Trennung

Es sah bisher nicht so aus, als würde die Ablösung von Siemens-Chef Peter Löscher im Guten verlaufen. Nun wird laut einem Medienbericht doch ein Weg gesucht, den ganz großen Streit zu vermeiden.

  Auf der Aktionärsversammlung im Januar 2013 war noch nicht absehbar, dass Joe Kaeser (l.) Peter Löscher (r.) als Siemens-Chef beerben könnte.

Auf der Aktionärsversammlung im Januar 2013 war noch nicht absehbar, dass Joe Kaeser (l.) Peter Löscher (r.) als Siemens-Chef beerben könnte.

Der vor der Ablösung stehende Siemens-Chef Peter Löscher verhandelt nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" mit dem Unternehmen über eine "einvernehmliche Trennung". Das würde dem Aufsichtsrat die für diesen Mittwoch vorgesehene Abwahl Löschers ersparen, hieß es in dem Bericht. Siemens wollte sich dazu am Dienstag nicht äußern.

Die geplante Ablösung Löschers hat nach Informationen von "Spiegel Online" zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen Aufsichtsratschef Gerhard Cromme und seinem Stellvertreter, Ex-Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, geführt. Dieser habe sich am vergangenen Samstag vehement gegen eine Empfehlung des Aufsichtsratspräsidiums zur Absetzung Löschers gestemmt, berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" auf seiner Website unter Berufung auf Insider.

Kaeser mit besten Aussichten

Der Siemens-Konzern hatte am Samstag mitgeteilt, dass der Aufsichtsrat am Mittwoch einen neuen Vorstandschef wählen will. Zahlreiche Medien berichten, dass der bisherige Finanzvorstand Joe Kaeser die besten Aussichten auf den Posten hat. Der Druck auf den 55-jährigen Löscher war nach einer Gewinnwarnung des Technologiekonzerns vom Donnerstag massiv gewachsen.

Laut "Spiegel Online" hatte Cromme ursprünglich geplant, schon am vergangenen Wochenende einen Konsens über die Ablösung Löschers herbeizuführen. Ackermann habe sich jedoch quergestellt. Er und zwei weitere Mitglieder der Anteilseignerseite im Aufsichtsrat fänden die Hau-Ruck-Verabschiedung von Löscher "würdelos", zitiert "Spiegel Online" aus dem Umfeld Ackermanns. Möglicherweise würden sie daher Kaeser am Mittwoch ihre Stimme verweigern.

Ackermann könnte eigene Ambitionen haben

Dem Bericht zufolge wird auch spekuliert, dass Ackermann Ambitionen auf den Posten als Aufsichtsrats-Chef haben soll. Anstelle von Kaeser favorisiere Ackermann unter anderen Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld als obersten Konzernlenker, heißt es unter Berufung auf Konzernkreise.

Ein Sprecher Ackermanns sagte dagegen "Spiegel Online", der frühere Deutsche-Bank-Chef habe noch nicht entschieden, wie er bei der Abstimmung des Aufsichtsrats über einen neuen Vorstandschef am Mittwoch votieren werde.

tkr/AFP/AFP

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