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Die Mogelpackungen des Jahres

Weniger Inhalt, gleicher Preis: Die Masche ist alt, aber immer noch äußerst effektiv. Die Verbraucherzentrale Hamburg lässt nun über die dreistesten Schrumpfpackungen abstimmen.

  Die alte und die neue Zartcreme von bebe sehen auf den ersten Blick ziemlich gleich aus. Und die neue kostet sogar nur noch 2,29 Euro statt 2,45 Euro. Trotzdem ein schlechter Deal für den Kunden...

Die alte und die neue Zartcreme von bebe sehen auf den ersten Blick ziemlich gleich aus. Und die neue kostet sogar nur noch 2,29 Euro statt 2,45 Euro. Trotzdem ein schlechter Deal für den Kunden...

Preiserhöhungen kommen bei Kunden in aller Regel schlecht an. Daher geben sich viele Hersteller Mühe ihre Produkte so zu verteuern, dass es der Käufer nicht merkt. Beliebte Masche: Den Preis gleich lassen, aber den Inhalt verringern. So muss der Verbraucher unterm Strich doch tiefer ins Portemonnaie greifen. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die dreistesten Schrumpfaktionen des vergangenen Jahres zusammengestellt und ruft zur Wahl der "Mogelpackung des Jahres" auf.

Nominiert sind "Bebe Zartcreme" von Johnson & Johnson, die Zahnpasta "Dentagard" von Colgate-Palmolive, der "Finesse Schinken" der Nestlé-Marke Herta, "Heinz Ketchup" und die Kaffeekapseln "Jacobs Latte macchiato classico" der Marke Tassimo. "Die nominierten Produkte haben wir aus zahlreichen Verbraucherbeschwerden im Jahr 2015 ausgewählt, weil die versteckte Preiserhöhung bei ihnen entweder sehr dreist oder ausgesprochen raffiniert umgesetzt wurde", sagt Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Bis zum 22. Januar können Verbraucher hier abstimmen, welcher Hersteller am dreistesten getäuscht hat. 

 

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