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Apple verliert Wert und Macht

Von Fans geliebt, von Anteilseigner fallengelassen: Die Apple-Aktie sinkt auf den tiefsten Stand seit 2011. Apple ist damit nicht mehr das wertvollste Unternehmen - und mächtiger sind andere auch.

  Apple-Jünger verehren die Marke und all ihre Produkte. Doch sobald weniger iPads und iPhones verkauft werden, hadern die Anleger mit dem Unternehmen.

Apple-Jünger verehren die Marke und all ihre Produkte. Doch sobald weniger iPads und iPhones verkauft werden, hadern die Anleger mit dem Unternehmen.

Es ist der tiefste Stand der Apple-Aktie seit Ende 2011. An der Wall Street in New York fiel der Kurs am Mittwoch bis Handelsschluss um 5,5 Prozent auf 402,80 Dollar. Kurzzeitig notierte die Aktie sogar unter 400 Dollar. Die Anleger zweifeln an der Fähigkeit des Technologiekonzerns, angesichts zunehmend aggressiver Konkurrenz seine Marktanteile zu halten, wie Analysten sagten.

Mit dem Kursverfall sank der Börsenwert von Apple auf 378,25 Milliarden Dollar. Damit ist der Konzern nicht mehr das nach Börsenwert wertvollste Unternehmen der Welt - der erste Platz ging an den Ölmulti ExxonMobil mit einem Börsenwert von 385,68 Milliarden Dollar.

Weniger iPads und iPhones

Für Unruhe bei den Anlegern hatte der Apple-Zulieferer Cirrus Logic gesorgt, der am Dienstagabend gewarnt hatte, sein Umsatz werde im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres um bis zu 27 Prozent im Vergleich zum Vorquartal sinken. Presseberichten zufolge fielen zudem die Verkäufe des neuen iPad im Vergleich zum Vorquartal um bis zu 30 Prozent. Die Unternehmensberatung Berstein Research senkte außerdem ihre Absatzprognose für iPads und iPhones - und damit die Prognose für Umsatz und Gewinn des Konzerns im ersten Quartal. Apple wird seine Quartalszahlen in der kommenden Woche vorlegen.

Apple verliert an Macht

Und als ob das nicht schon genug der schlechten Nachrichten ist, erschien auch noch die "Forbes"-Rankingliste der weltweit mächtigsten Unternehmen. Laut dem US-Magazin liegen zwei chinesische Banken auf den Spitzenplätzen. Der US-Erdölkonzern ExxonMobil, der vergangenes Jahr den ersten Rang belegte, musste nun der Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) weichen. Die China Construction Bank schaffte es von Platz 13 auf den zweiten Platz. ExxonMobil fiel auf den fünften Rang hinter zwei US-Unternehmen: JPMorgan Chase (Platz drei) und General Electric (Platz vier).

Apple schafft es nur auf Position 15, gleichauf mit der US-Supermarktkette Wal-Mart. Den Aufstieg der beiden chinesischen Banken erklärt das Magazin mit dem zweistelligen Wachstum ihrer Umsätze und Gewinne. Von insgesamt 2000 aufgelisteten Unternehmen stammen 543 (+19) aus den USA. Japan bleibt mit 251 Firmen (-7) auf dem zweiten Rang. China ist mit 136 Unternehmen wie im vergangenen Jahr die Nummer drei.

swd/AFP/AFP

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