Zur mobilen Ansicht
Wechseln Sie für eine bessere Darstellung
auf die mobile Ansicht
Weiterlesen Mobile Ansicht
Startseite

Amazon-Mitarbeiter rächt sich mit Riesen-Dildo an unzufriedenem Kunden

Eine Beschwerde beim Amazon-Kundenservice hatte für einen Nutzer unangenehme Folgen. Kurz darauf fand sich in seinem Warenkorb ein Riesen-Dildo - wohl das Werk eines rachsüchtigen Amazon-Mitarbeiters. Die Geschichte endete für alle Seiten peinlich.

  Dieser Artikel namens "The Hulk" fand sich im Warenkorb des Kunden wieder

Dieser Artikel namens "The Hulk" fand sich im Warenkorb des Kunden wieder

Ein Kunde aus Irland berichtet über ein ganz besonderes Serviceerlebnis. Der Nutzer namens Pedro besuchte extra den deutschen Amazon-Shop, um ein aktuelles Exemplar eines speziellen Buches zu bekommen, das er für einen Kunstkurs brauchte. Abweichend von der Bestellung lieferte Amazon.de aber eine alte Ausgabe des Buches. Pedro schickte das Buch zurück - so weit, so normal.

Kurz darauf gab er bei einer Umfrage zur Kundenzufriedenheit negatives Feedback, schließlich hatte Amazon den versprochenen Artikel auch auf Nachfrage nicht liefern können. Als Pedro das nächste Mal sein Amazon-Konto öffnete, fand er in seinem Warenkorb einen Artikel, den er selbst dort definitiv nicht abgelegt hatte: den Riesen-Dildo "The Hulk" mit der stattlichen Länge von 26 Zentimetern.

Racheakt eines Mitarbeiters?

"Wenn mein bester Freund das getan hätte, während ich nicht hingucke, hätte ich es lustig gefunden", erzählte Pedro der britischen Seite "Ars Technica". Pedro ist sich aber sicher, dass niemand in der Zwischenzeit Zugang zu seinem Rechner hatte. Daher, so seine Vermutung, müsse es sich wohl um einen Racheakt, eines Amazon-Mitarbeiters handeln.

Besonders peinlich ist für Pedro, dass er das Amazon-Konto mit dem pikanten Inhalt von seinem Arbeitsrechner im Büro aufruft - während ihm zwei Kolleginnen und ein Kollege über die Schulter schauen. "Sie sahen den Inhalt meines Warenkorbs", sagt Pedro.

100-Euro-Gutschein als Wiedergutmachung

Pedro macht einen Screenshot des Dildo-Warenkorbs und beschwert sich schriftlich bei Amazon. Nach einigen Emails meldet sich schließlich ein deutscher Mitarbeiter telefonisch, um sich für den Vorfall zu entschuldigen. Er habe sich mit der Personalabteilung in Verbindung gesetzt, um sicherzustellen, dass ein solcher Vorfall sich nicht wiederholt, erzählt der Mitarbeiter Pedro laut "Ars Technica". Obendrauf gibt es einen 100-Euro-Gutschein als Wiedergutmachung.

Das Ganze klingt wie eine Geschichte, die sich auch gut jemand ausgedacht haben könnte. Dagegen spreche allerdings, dass Amazon dem Kunden tatsächlich einen 100-Euro-Gutschein "als Geste der Entschuldigung" geschenkt hat, schreibt "Ars Technica". Der Autor des Artikels hat sich von Pedro den kompletten Email-Verkehr mit dem Amazon-Kundenservice geben lassen. Außerdem kontaktierte er auch Amazon zu dem Vorfall. Das Unternehmen wollte das Dildogate weder bestätigen noch dementieren.

bak
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools