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BlaBlaCar führt ab 2016 Gebühren ein

Eine Autofahrt buchen ohne Extrakosten: So lief es bislang bei der Mitfahrzentrale BlaBlaCar. Doch das wird sich ab dem kommenden Jahr ändern. Das Unternehmen will ein Online-Bezahlsystem mit Gebühren einführen.

Zukünftig nicht mehr kostenlos: Die Mitfahrzentrale BlaBlaCar

Zukünftig nicht mehr kostenlos: Die Mitfahrzentrale BlaBlaCar

Bislang kostete die Nutzung der Mitfahrzentrale BlaBlaCar nichts - sie war deshalb sehr beliebt bei Kunden. Seit das einst viel genutzte Internetportal mitfahrgelegenheit.de im Jahr 2013 begann, Geld zu verlangen, wandten sich viele zur kostenlosen Alternative. Doch auch bei BlaBlaCar ist damit bald Schluss: Das Unternehmen will im kommenden Jahr ein Online-Bezahlsystem und Gebühren für Mitfahrer einführen. Das sagte Geschäftsführer Olivier Bremer der Online-Ausgabe der "Berliner Zeitung".

Die Gebühren würden von der Länge der Strecke abhängig sein. Auf einer durchschnittlichen Langstrecke etwa von Hamburg nach Köln sollen sie zwischen zwei und drei Euro liegen.

Das Online-Bezahlsystem will BlaBlaCar schon ab Januar auf zunächst ausgewählten Strecken starten. Mitfahrer könnten dann per Kreditkarte oder Paypal zahlen. Erst wenn die Umstellung der gesamten Mitfahrzentrale auf das Online-Bezahlsystem erfolgt ist, sollen auch Gebühren erhoben werden - "voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres", sagte Bremer der "Berliner Zeitung".

BlaBlaCar-Nutzer profitieren angeblich von Gebühren

BlaBlaCar aus Frankreich hatte im April den deutschen Rivalen carpooling.com übernommen, der die Internetportale mitfahrgelegenheit.de und mitfahrzentrale.de betreibt. Als die Plattform mitfahrgelegenheit.de Gebühren einführte, protestierten die Benutzer.

Bremer sagte dazu, die Nutzer würden vom Online-Bezahlsystem profitieren, da es zu mehr Zuverlässigkeit führe. In Frankreich habe sich nach Einführung des Online-Bezahlsystems mit Gebühren im Jahr 2012 die Zahl der Nutzer verfünffacht.

Die Umstellung sei nötig, sagte Bremer weiter, um das Mitfahren für breite Bevölkerungsschichten als Verkehrsmittel auf einer Ebene mit Bus und Bahn zu etablieren. "Wir passen uns mit der Online-Zahlung dem an, was Reisende von der Bahn und Fernbussen ohnehin kennen."

kis/AFP
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