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Dax: «Hexensabbat» lässt Anleger kalt

Frankfurt/Main - Der «Hexensabbat» hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt zum Wochenschluss kalt gelassen. Der «große Verfalltag» gegen Ende jedes Quartals, an dem mittags verschiedene Terminkontrakte auf Indizes und Aktien an der Derivatebörse Eurex ausgelaufen sind, sorgte kaum für Kursausschläge.

Der «» hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt zum Wochenschluss kalt gelassen. Der «große Verfalltag» gegen Ende jedes Quartals, an dem mittags verschiedene Terminkontrakte auf Indizes und Aktien an der Derivatebörse Eurex ausgelaufen sind, sorgte kaum für Kursausschläge.

Auch neue US-Konjunkturdaten rissen die Investoren nicht gerade von ihren Sitzen. So sind die Einzelhandelsumsätze im August um 0,2 Prozent gesunken, während Volkswirte im Durchschnitt ein Plus von 0,1 Prozent erwartet hatten. Der Dax bewegte sich im Verlauf unmerklich und notierte zuletzt 0,03 Prozent niedriger bei 12.537,21 Punkten.

Der MDax, in dem die Aktien mittelgroßer Unternehmen vertreten sind, lag unverändert bei 25.282,52 Punkten. Der Technologiewerte-Index TecDax legte um 0,10 Prozent auf 2371,05 Zähler zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,13 Prozent vor. Aus Branchensicht fielen die Aktien der deutschen Energieversorger mit überdurchschnittlichen Einbußen auf.

Riesensprünge machten die Aktien von . Nach ihrem 36-Prozent-Gewinn am Donnerstag stiegen sie am Freitag zunächst um weitere 17 Prozent. Gegen Mittag folgte eine scharfe Gegenbewegung, die in ein Minus von zuletzt 10 Prozent mündete. Einen Monat nach dem Insolvenzantrag endete bei der Fluggesellschaft an diesem Freitag die Frist für Angebote der Kaufinteressenten. Air Berlin verhandelt seit Wochen mit der Lufthansa und weiteren Interessenten über den Verkauf von Unternehmensteilen. Eine Entscheidung soll am 25. September, dem Tag nach der Bundestagswahl fallen.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,19 Prozent am Vortag auf 0,21 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,07 Prozent auf 141,46 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,16 Prozent auf 161,40 Punkte. Der Euro kostete zuletzt 1,1967 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1885 Dollar festgesetzt.

dpa

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