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21. März 2010, 13:59 Uhr

Streik soll noch bis Montag dauern

Einige ausfallende Flüge und mitunter längere Wartezeiten, der Streik bei der Fluggesellschaft British Airways verlief bis jetzt weniger chaotisch als erwartet. Für das Osterwochenende sind allerdings weitere Streiks geplant.

British Airways, BA, Streik, London, Fluggesellschaft British Airways

Für Ersatzflüge hat British Airways Maschinen von Konkurrenten gechartert© Luke MacGregor/Reuters

Die Streiks bei der britischen Fluggesellschaft British Airways (BA) haben am zweiten Tag weniger Turbulenzen ausgelöst als erwartet. Obwohl am Sonntag einige Flüge ausfielen oder Passagiere lange Wartezeiten hinnehmen mussten, konnten viele Flüge auch wie geplant starten. Der Streik des Kabinenpersonals soll noch bis zum Montag dauern. Vom 27. März an sind dann vier weitere Streiktage angesetzt, die erhebliche Auswirkungen auf den Osterreiseverkehr haben würden.

Da der Streit um Sparmaßnahmen beim Kabinenpersonal bereits seit langem läuft, hatte sich BA mit Notfallplänen vorbereitet und sogar Maschinen von Konkurrenten gechartert. Allerdings sollen der Gesellschaft bereits Millionenschäden entstanden sein, weil Passagiere Flüge stornierten oder gleich bei anderen Linien buchten.

Begleitet wurden die Streiks von heftigen verbalen Auseinandersetzungen: Die Gewerkschaft behauptete, 80 Prozent ihrer 12 000 Mitglieder beteiligten sich an dem Streik und vor allem am Flughafen London Heathrow ständen zahlreiche Maschinen leer auf dem Rollfeld. BA betonte hingegen, es seien viel mehr Mitarbeiter zur Arbeit gekommen als erwartet und es könnten sogar mehr Flüge starten, als das Unternehmen selber erwartet habe.

DPA/APN
 
 
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