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Kampf um die Million: So wird Carsten Maschmeyers Gründershow

Bei Carsten Maschmeyers neuer Gründershow auf Sat.1 können Gründer gleich eine Million Euro abräumen - und brauchen dafür zunächst nur eine vage Geschäftsidee. Damit unterscheidet sich das Konzept von "Die Höhle der Löwen".

Carsten Maschmeyer in "Die Höhle der Löwen"

Carsten Maschmeyer als Jurymitglied in "Die Höhle der Löwen"

Die Frage nach den Verkäufen ist in "Die Höhle der Löwen" unerlässlich. Die Gründer in der Start-up-Show wollen schließlich Kapital von der Jury - und zusätzlich Knowhow und eine Vorfinanzierung für Waren und Co. Mit Luftschlössern und unausgegorenen Prototypen fallen die Gründer schnell durch. Das reicht hier nicht.

Für diejenigen, die bislang nur eine Idee im Kopf haben, aber weder Kapital gesammelt oder eine Firma für die Umsetzung gegründet haben, kommt nun ein neues Format. Sat.1 will im kommenden Jahr die eigene Gründersendung "Start up – wer wird Deutschlands bester Gründer?"ausstrahlen. Die Castings dafür laufen bereits. Und es zeigt sich: Ein billiger Abklatsch der Vox-Show soll es nicht werden. Denn Sat.1 will junge Entdecker, die noch unerfahren sind. Ein cleverer Schachzug, so umgehen Maschmeyer und Co., dass die Firmen schon zu groß sind, können sie in ihrer Entwicklung steuern und sich frühzeitig lukrative Deals sichern. Dafür bekommen die Gründer ordentlich Kapital: Dem Sieger winkt eine Million Euro. "Ich werde ganz frühphasigen Erfindern als Business Angel zur Seite stehen. Wir werden zusammen die innovative Idee der Gründer bis zur Marktreife entwickeln, sei es eine kreative App, eine fantasievolle Tech-Lösung oder neuartiges Trendfood", so Maschmeyer zur "Gründerszene".

Kein Abklatsch von "Die Höhle der Löwen"

Wie "Gründerszene" berichtet, haben sich 1500 Gründer für das neue Showformat beworben. Die Auswahl der Kandidaten und die ersten Drehtermine sollen in drei Wochen in Berlin starten. Dennoch können sich weitere Start-ups bewerben. "Auch wer noch nicht den ganz richtigen Einfall hat, kann sich bewerben, muss dann jedoch von der Persönlichkeit her schon richtig gut sein: stark in Kommunikation, gut in Teambuilding, überzeugend bei der Mitarbeiterführung und Kreativität", so Maschmeyer zur "Gründerszene". Aufgezeichnet werden soll die Sendung in einem Hörsaal der Charité in Berlin.

Die Show selbst wird sich mit der Entwicklung der Start-ups beschäftigen. Die Gründer müssen dann Woche für Woche beweisen, dass sie sich steigern können, an ihrem Business arbeiten und Challenges überstehen. Maschmeyer und sein Team unterstützen die Gründer dabei.

kg

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