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"Der Spiegel" verabschiedet sich womöglich von Doppelspitze

Laut Medienberichten will sich "Der Spiegel" von seinen Chefredakteuren Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron trennen. Offiziell bestätigen will das Magazin die Gerüchte noch nicht.

  Zwischen den beiden "Spiegel"-Chefredakteuren Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron kriselt es angeblich gewaltig

Zwischen den beiden "Spiegel"-Chefredakteuren Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron kriselt es angeblich gewaltig

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" steht nach einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" offenbar davor, sich von seinen beiden Chefredakteuren zu trennen. Nach Informationen der Zeitung sollen Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron abgelöst werden. Damit wolle sich "Der Spiegel" auch endgültig vom Prinzip der Doppelspitze trennen. Das "Abendblatt" zitierte eine "Spiegel"-Sprecherin mit den Worten: "Es handelt sich dabei um Gerüchte und Spekulationen, die wir nicht kommentieren." Auf eine DPA-Anfrage gab es beim "Spiegel" am Freitag zunächst keine Antwort.

Wie das "Abendblatt" unter Berufung auf Verlagskreise schreibt, soll für den beabsichtigten Wechsel in der Chefredaktion ein Zerwürfnis zwischen den beiden ausschlaggebend sein, das eine vernünftige Verzahnung von Print und Online unmöglich mache.

Mascolo ist für den gedruckten "Spiegel", Müller von Blumencron für die digitalen Angebote des Nachrichtenmagazins zuständig.

kgi/DPA/DPA

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