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Sind die Kunden unzufrieden, sinken die Gehälter

Ob das den Bahn-Managern gefällt? Vorstandschef Rüdiger Grube greift im Kampf gegen Verspätungen und Zugausfälle zu einer besonderen Motivationshilfe für seine Führungskräfte: Ihr Gehalt ist künftig abhängig von der Kundenzufriedenheit.

  Zugverspätungen am Osnabrücker Hauptbahnhof: Künftig könnten solche Bilder die Manager der Deutschen Bahn bares Geld Kosten

Zugverspätungen am Osnabrücker Hauptbahnhof: Künftig könnten solche Bilder die Manager der Deutschen Bahn bares Geld Kosten

Die Managergehälter bei der Deutschen Bahn sollen künftig auch von der Zufriedenheit der Kunden und der Mitarbeiter abhängen. Dies sei für jedes Konzernvorstandsmitglied in den Vergütungsregeln verankert worden, anhand von "messbaren, nachvollziehbaren Werten" aus regelmäßigen Umfragen, sagte Bahn-Vorstandschef Rüdiger Grube am Mittwochabend bei einem Empfang in Berlin. Das bedeute, dass jeder Topmanager ab sofort die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit "im eigenen Portemonnaie spürt".

Grube kündigte bei der Bahn für die kommenden fünf Jahre bis 2016 Investitionen von 49,5 Milliarden Euro an, also rund 10 Milliarden pro Jahr. Dies sei das bislang höchste Investitionsvolumen. Davon sollen nach Worten des Bahnchefs etwa zwei Drittel in die Infrastruktur fließen und ein Drittel in neue Züge und eine bessere Angebotsqualität. Ein Großteil des Geldes kommt vom Eigentümer, dem Bund.

mad/DPA/DPA
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