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Post-Mitarbeiter sollen Asylanträge bearbeiten

Rund 300 Beamte der Deutschen Post sind dazu aufgerufen worden, zeitweise zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu wechseln. Damit soll das Problem der vielen, unerledigten Asylanträge angegangen werden.

300 Mitarbeiter des gehobenen Dienstes der Post sollen kurzzeitig zu Asylentscheidern werden

300 Mitarbeiter des gehobenen Dienstes der Post sollen kurzzeitig zu Asylentscheidern werden

Die Deutsche Post AG soll das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) einem Bericht zufolge mit 300 Mitarbeitern bei der Bearbeitung von Asylanträgen unterstützen. In einer E-Mail würden Postbeamte aus dem gehobenen Dienst aufgerufen, für sechs bis zwölf Monate freiwillig zum Bamf zu wechseln, berichtete die Zeitung "Bild am Sonntag". Dafür werde eine Zulage angeboten.

Erwartet würden Konfliktfähigkeit und die Bereitschaft zum Schichtdienst zwischen 7.00 und 22.00 Uhr. Bevor die Postbeamten über Asylanträge entscheiden, sollten sie eine Schulung im BAMF-Qualifizierungszentrum bekommen.

Post-Mitarbeiter sollen freie Stellen besetzen

Beim Bamf liegen dem Bericht zufolge weiterhin mehr als 770.000 Asylanträge, über die noch nicht entschieden wurde. Bamf-Chef Frank-Jürgen Weise will bis Ende April alle offenen Stellen in der Behörde besetzen.

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, lobte den Aufruf bei der Post. Dieser sei "nicht anrüchig", sagte er der Zeitung. Entscheidend sei, dass ab Mai alle Stellen beim Bamf besetzt seien.


kis/AFP/DPA
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