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Red Bull wird erpresst

Unappetitliche Sache: Unbekannte drohen, Dosen mit dem Energydrink mit Fäkalien zu vergiften. Noch ist nichts passiert, aber die Polizei nimmt die Sache sehr ernst.

  Dank dieser Dosen ist Unternehmensmitgründer Dieter Mateschitz heute Milliardär. Einen Teil des Geldes wollte der Erpresser offenbar abhaben.

Dank dieser Dosen ist Unternehmensmitgründer Dieter Mateschitz heute Milliardär. Einen Teil des Geldes wollte der Erpresser offenbar abhaben.

Der österreichische Getränke- und Sportmarketingkonzern Red Bull wird nach eigenen Angaben erpresst. Wie das Management am Donnerstag mitteilte, drohen unbekannte Täter seit Wochen damit, Dosen mit den Getränken des Unternehmens mit Fäkalien zu vergiften.

Die Erpresser hätten betroffene Geschäfte genannt. Dort genommene Proben hätten dies aber nicht bestätigt. Red Bull zufolge sind die Strafverfolger den Tätern auf der Spur. Die Polizei in Salzburg wollte sich dazu nicht näher äußern. Was genau die Täter von Red Bull fordern, ist nicht bekannt.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach Auskunft eines Sprechers in der Angelegenheit bereits seit Anfang März und arbeitet auch mit Kollegen in Deutschland zusammen.

Unternehmensmitgründer Dieter Mateschitz verfügt Medienberichten zufolge über ein Nettovermögen von rund sieben Milliarden Dollar und ist damit laut "Forbes"-Magazin der reichste Mann Österreichs und die Nummer 162 in der Welt. Red Bull kam demnach 2011 auf einen Umsatz von 5,6 Milliarden Dollar. Der Konzern ist in der Formel 1 mit einem Rennteam um den deutschen Weltmeister Sebastian Vettel am Start.

anb/Reuters/Reuters

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