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300 Amazon-Mitarbeiter legen Arbeit nieder

Seit Wochen kämpft die Belegschaft des Online-Versandhändlers Amazon für höhere Löhne. Eine Einigung zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem US-Unternehmen scheint noch immer in weiter Ferne.

  Die Gewerkschaft Verdi pocht für die Amazon-Mitarbeiter auf einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels - doch das entspricht so gar nicht den Vorstellungen des Unternehmens

Die Gewerkschaft Verdi pocht für die Amazon-Mitarbeiter auf einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels - doch das entspricht so gar nicht den Vorstellungen des Unternehmens

Die Mitarbeiter des Internet-Versandhändlers Amazon lassen bei ihren Protesten für eine bessere Bezahlung nicht locker. Am Samstag legten am bundesweit größten Standort in Bad Hersfeld erneut rund 300 Beschäftigte die Arbeit nieder, wie eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi sagte. Verdi fordert für die Beschäftigten einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels. Das US-Unternehmen will sich dagegen an der Bezahlung in der Logistikbranche orientieren.

Der Arbeitskampf in Bad Hersfeld mit mehr als 3300 Beschäftigten und am Standort Leipzig mit etwa 2000 Mitarbeitern hält seit Wochen an. Ein Tarifvertrag würde für die Betroffenen verlässlich höhere Löhne sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld bringen. Ob auch in der nächsten Woche gestreikt wird, will die Gewerkschaft nach Angaben der Sprecherin voraussichtlich am Sonntagabend bekanntgeben. Einzelheiten zu den geplanten Protesten nannte sie nicht.

Amazon ist der weltgrößte Online-Versandhändler. Er hat in Deutschland acht Versandlager und rund 9000 Mitarbeiter. Ein neuntes Logistikzentrum soll 2013 im brandenburgischen Brieselang entstehen.

cob/DPA/DPA
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