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VW baut sieben neue Fabriken in China

In Europa läuft es nicht mehr so gut. Deshalb setzt der Wolfsburger Konzern noch stärker auf Asien als bisher. Sieben neue Werke werden in China genaut.

  Volkswagen ist Europas größter Autobauer - traut dem Heimatkontinent in nächster Zeit aber nicht allzu viel zu

Volkswagen ist Europas größter Autobauer - traut dem Heimatkontinent in nächster Zeit aber nicht allzu viel zu

Asien bekommt in der Strategie des Unternehmens noch mehr Gewicht: Volkswagen setzt angesichts der Krise in Europa immer stärker auf China. Die Zukunft des Zwölf-Marken-Konzerns entscheide sich in Ländern wie China, Russland, Indien, Amerika und Südostasien, sagte Konzernchef Martin Winterkorn am Donnerstag bei der Präsentation der Rekordbilanz des abgelaufenen Jahres in Wolfsburg. "Dort werden wird den Großteil des künftigen Wachstums erzielen", betonte der VW-Boss. "Wir müssen uns mehr denn je ins Zeug legen und alles geben."

In den kommenden Jahren sollen rund um den Globus mindestens zehn Werke aus dem Boden gestampft werden, sieben davon alleine in China, wo VW bereits einen großen Teil seines Gewinns einfährt und die meisten Autos verkauft. "Bis 2018 erhöhen wir unsere Kapazitäten in China auf über vier Millionen Fahrzeuge pro Jahr", kündigte Winterkorn an. Dort zieht VW seit Jahren neue Werke hoch - 2012 rollten dort in zwölf Fabriken 2,6 Millionen Fahrzeuge vom Band. Der auf VW entfallende Betriebsgewinn der beiden Gemeinschaftsunternehmen stieg 2012 um 40 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro.

Im Gespräch mit Reuters fügte Winterkorn hinzu, dass die Fabrik in Chattanooga im US-Staat Tennessee um ein zweites Modell ergänzt werden soll. Dort produziert VW bislang den auf den US-Geschmack abgestimmten Passat. Ein stärkeres Wachstum in den USA ist - neben China - für VW entscheidend, um seine langfristigen Ziele zu erreichen.

anb/Reuters/Reuters
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