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Red-Bull-Erpresser geht Polizei in die Falle

Er hatte gedroht, Red-Bull-Dosen mit Fäkalien zu verschmutzen und in Supermärkte zu stellen. Doch sein Plan ging schief. Bei einer fingierten Geldübergabe hat Salzburgs Polizei den Erpresser gefasst.

  Dank dieser Dosen ist Unternehmensmitgründer Dieter Mateschitz heute Milliardär. Einen Teil des Geldes wollte der Erpresser offenbar abhaben.

Dank dieser Dosen ist Unternehmensmitgründer Dieter Mateschitz heute Milliardär. Einen Teil des Geldes wollte der Erpresser offenbar abhaben.

Der mutmaßliche Erpresser des österreichischen Getränke- und Sportmarketingkonzerns Red Bull ist gefasst. Die Salzburger Polizei teilte mit, dass sie einen 47 Jahre alten Niederösterreicher festgenommen habe.

Die Polizei stellte den mutmaßlichen Erpresser am Mittwoch bei einer fingierten Geldübergabe in Mödling bei Wien. Das Motiv des 47-Jährigen dürfte Geldnot gewesen sein. In Briefen, E-Mails und SMS versuchte der Mann, Geld von dem Getränkeriesen zu erpressen. Ob es Mittäter gibt, ist laut den Ermittlern noch unklar.

Der Erpresser hatte seit Februar damit gedroht, Dosen mit Fäkalkeimen zu verunreinigen und in Supermärkte zu stellen. Kontaminierte Dosen seien aber nicht in den Handel gekommen, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Der Brausehersteller aus Fuschl am See hatte die Erpressung Mitte März selbst veröffentlicht.

Unternehmensmitgründer Dieter Mateschitz verfügt Medienberichten zufolge über ein Nettovermögen von rund sieben Milliarden Dollar und ist damit laut "Forbes"-Magazin der reichste Mann Österreichs und die Nummer 162 in der Welt. Red Bull kam demnach 2011 auf einen Umsatz von 5,6 Milliarden Dollar. Der Konzern ist in der Formel 1 mit einem Rennteam um den deutschen Weltmeister Sebastian Vettel am Start.

anb/Reuters/Reuters

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