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Adieu, Triple-A

Frankreich gehört nicht mehr zu den Besten in Europa - zumindest nicht in Sachen Kreditwürdigkeit. Die Ratingagentur Moody's stufte das Land von Aaa auf Aa1 herab.

  Moody's ist bereits die zweite Ratingagentur, die Frankreich die Bestnote entzieht.

Moody's ist bereits die zweite Ratingagentur, die Frankreich die Bestnote entzieht.

Frankreich besitzt bei der Ratingagentur Moody's keine Topbonität mehr. Moody's stufte die Kreditwürdigkeit des Euro-Landes am späten Montag um eine Note von "Aaa" auf "Aa1" ab. Zur Begründung verwies die Ratingagentur unter anderem auf einen fortgesetzten Verlust der Wettbewerbsfähigkeit.

Auch den Ausblick bewertet Moody's negativ. Es sei auch immer weniger berechenbar, wie Frankreich künftige Schocks in der Eurozone verkrafte. Standard & Poor's hatte Frankreich Anfang des Jahres die Bestnote aberkannt und von AAA auf AA+ abgestuft.

Auch Deutschland unter Beobachtung

Finanzminister Pierre Moscovici sagte, die Bewertung von Moody's beziehe sich auf die Vergangenheit. Die sozialistische Regierung werde rasch Reformen umsetzen. Die Ratingagentur bezeichnete die angekündigten Reformen dagegen als nicht ausreichend, um die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen.

Ein schlechteres Rating kann die Geldbeschaffung am Kapitalmarkt erschweren und verteuern. Die Abwertung wirkt besonders schwer, weil Frankreich zu den größten Volkswirtschaften der Eurozone gehört. Auch das deutsche Spitzenrating steht bei Moody's unter Beobachtung.

swd/DPA/AFP/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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