Ungewöhnliche Selbstkritik: Der Weltwährungsfonds gesteht ein, dass er bei der Vergabe der Milliarden an Griechenland zu optimistisch war. Ändern wird die Selbsterkenntnis aber erst einmal nichts. Von Lutz Meier
Die Jugendarbeitslosigkeit steigt weltweit. Besonders heftig sind Eurokrisenländer wie Griechenland und Portugal betroffen. Experten warnen vor Protesten der Jugendlichen gegenüber den Regierungen.
Über Jahre hinweg kannte das Rating der Agenturen zu Griechenland nur eine Richtung: nach unten. Jetzt hat Standard & Poor's zum ersten Mal ein positives Signal an die Finanzmärkte gesendet.
Die Bankenaufsicht ist auf dem Weg, Athen bekommt neue Notkredite. Doch im Kampf gegen die Krise bleibt trotz erster Erfolge noch viel zu tun. Wichtige Entscheidungen hat der Gipfel dennoch vertagt.
Athen kann aufatmen: Lange musste Hellas warten und die Sparauflagen erfüllen. Nachdem der Schuldenrückkauf erfolgreich beendet ist, fließen die Milliarden, die das Land vor der Pleite retten sollen.
Griechenlands Schuldenrückkauf war ein Erfolg - quantitativ gesehen. Da den Haltern der Staatsanleihen jedoch höhere Preise als erwartet geboten wurden, braucht Athen nun noch mehr Geld.
Es hieß mal: Kein Cent für Griechenland. Nun nickte der Bundestag bereits das dritte Hilfspaket ab. Was muss der deutsche Steuerzahler dafür hinlegen? Von Alina Bube und Lutz Kinkel
Im Vorfeld wurde scharf debattiert, doch am Ende war klar: Die finanziellen Hilfen für Griechenland werden durchgewunken. Die Kanzlermehrheit hat Angela Merkel jedoch verpasst.
Der Bundestag hat über die Milliardenhilfen für Griechenland abgestimmt. Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveticker von stern.de.
Eine breite Mehrheit für die Griechenlandhilfen ist sicher - auch wenn Schwarz-Gelb die symbolische Kanzlermehrheit erneut verpassen wird. Die Linke will gegen die direkte Geldüberweisung klagen.
Am Freitag entscheidet der Bundestag über weitere Hilfsmaßnahmen für Griechenland. SPD, Grüne und Union probten bereits die Abstimmung. Das Paket wird wohl breite Unterstützung bekommen.
Griechenland ist gerettet. Wieder einmal. 44 Milliarden Euro wird das Land erhalten. Woher kommt das Geld und wie geht die Dauerrettung weiter? Die wichtigsten Antworten im Überblick.
Griechenland erhält weitere Milliardenhilfen. Ein Schuldenerlass wurde vermieden - ganz wie es die Bundesregierung will. Doch alles deutet darauf hin, dass der Schnitt unvermeidbar sein wird.
Die Griechen erhalten weitere Hilfsmilliarden. Gestundete Zinsen oder längere Kreditlaufzeiten sollen helfen, die Schuldenlast zu senken. Ein Schuldenschnitt wurde in der Nacht aber nicht vereinbart.
Die politische Linie ist klar: Griechenland bleibt in der Eurozone. Doch die Rettung vor der Pleite ist eine Zitterpartie. Die Geldgeber können sich nicht darauf einigen, wie die Hilfe zu stemmen ist.
Sie fürchten um ihre Jobs und sehen in Angela Merkel die Schuldige: Griechische Arbeiter haben in Thessaloniki eine deutsche Delegation angegriffen. Den Konsul übergossen sie mit Wasser und Kaffee.
Zweites Minusquartal in Folge: Europas Wirtschaft ist in eine Rezession geschlittert. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte von Juli bis September um 0,1 Prozent. Die Aussichten sind trübe.
Protest gegen die "selbstmörderische Politik": In Spanien und Portugal legen Generalstreiks Wirtschaft und Verkehr lahm. Auch in Griechenland, Italien, Frankreich und Belgien gibt es Aktionen.
Öffentlicher Streit: IWF-Direktorin Lagarde und Eurogruppenchef Juncker sind uneinig, wann die Griechen ihre immensen Schulden auf ein einigermaßen erträgliches Maß abgetragen haben sollen.
Der Troika-Bericht zu den Sparmaßnahmen Griechenlands ist insgesamt positiv. Um die Auflagen erfüllen zu können, will Hellas nun zwei Jahre mehr Zeit; und bräuchte für den Aufschub weitere Milliarden.
Ungewöhnliche Selbstkritik: Der Weltwährungsfonds gesteht ein, dass er bei der Vergabe der Milliarden an Griechenland zu optimistisch war. Ändern wird die Selbsterkenntnis aber erst einmal nichts. mehr...
Wirtschaftskrise Fast zwei Drittel der jungen Griechen haben keinen Job Positives Rating Standard & Poor's hebt den Daumen für Griechenland EU-Gipfel vertagt Entscheidungen Reform der Eurozone kommt - im SommerNeue Fragen
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