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Aktionäre fürchten wegen Hoeneß um Ruf von Adidas

Die Steueraffäre um FC-Bayern-Präsident Hoeneß trübt die Stimmung auf der Hauptversammlung von Adidas. Vorstandschef Hainer mahnt zur Geduld - und warnt vor einer Vorverurteilung von Hoeneß.

  Der Fall Uli Hoeneß wirft einen "dunklen Schatten" über die Erfolgszahlen des Sportartikelherstellers Adidas.

Der Fall Uli Hoeneß wirft einen "dunklen Schatten" über die Erfolgszahlen des Sportartikelherstellers Adidas.

Die Steueraffäre um FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß trübt die Laune der Adidas-Aktionäre. Trotz Rekordzahlen für das vergangene Jahr und ziemlich guter Aussichten für den fränkischen Sportartikelhersteller musste sich Vorstandschef Herbert Hainer am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Konzerns teils harsche Kritik an seinem Kurs im Fall Hoeneß anhören.

Wie ein "dunkler Schatten" liege die Dauerdiskussion um Hoeneß über den Erfolgszahlen des Konzerns, sagte Gerhard Jäger von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) und forderte den Rücktritt des Bayern-Chefs von allen Ämtern. Hainer hingegen verteidigte sein Vorgehen und das Verhalten der übrigen Aufsichtsräte bei der FC Bayern München AG.

Das Gremium habe am Montag einstimmig beschlossen, abzuwarten, bis neue Fakten auf dem Tisch liegen, sagte Hainer. "Wir sollten ihn nicht vorverurteilen, sondern abwarten, was Gerichte und Behörden beschließen." Hoeneß hatte den Aufsehern angeboten, den Vorsitz ruhen zu lassen, bis über die strafbefreiende Wirkung seiner Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung entschieden sei.

Problemkinder Hoeneß und Reebok

Das hatten Hainer und seine acht Kollegen im Aufsichtsrat des FC Bayern abgelehnt. Adidas hält 9,1 Prozent an der FC Bayern München AG. Daneben ist auch der Autobauer Audi am FCB beteiligt, neben dem Chef der VW-Tochter, Rupert Stadler, sitzt auch VW-Boss Martin Winterkorn im Aufsichtsrat des Fußballclubs.

Neben der Affäre Hoeneß bot auch die schwächelnde Adidas-Tochter Reebok Grund zur Kritik, da der Umsatz 2012 um 18 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zurückging. "Den Aktionären fehlt allmählich der Glaube", sagte Sabrina Jost von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Hainer sieht jedoch Chancen, Reebok als Fitnessmarke auf Erfolgskurs zu führen.

Für die Aktionäre gab es aber auch gute Nachrichten: Der Konzern konnte den Gewinn im ersten Quartal 2013 um 6 Prozent auf 308 Millionen Euro steigern. Das Management wird deshalb auch die Dividende um 35 Prozent auf 1,35 Euro anheben. Bereits 2012 brachten die Olympischen Spiele in London und die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine einen Rekordumsatz. Die Erlöse stiegen um sechs Prozent auf 14,9 Milliarden Euro.

kmi/DPA/DPA

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