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Blusen aus Kinderarbeit verkauft

stern-Recherchen zufolge hat der Heine-Versand, eine Tochter des Otto-Konzerns, Blusen verkauft, die Kinder in einer indischen Kellerwerkstatt unter erbärmlichen Bedingungen hergestellt hatten. Otto hat den Kontakt zu dem verantwortlichen Lieferanten inzwischen eingestellt.

Das Versandhaus Heine, eine Tochter des Otto-Konzerns, hat nach Recherchen des Hamburger Magazins stern Blusen verkauft, die von Kindern unter erbärmlichen Bedingungen in Indien bestickt wurden. Wie das Magazin in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, wurden in einer Kellerwerkstatt in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi Blusen mit Pailletten versehen, die im Winterkatalog von Heine für knapp 40 Euro angeboten werden.

In der Werkstatt waren auch Kinder beschäftigt, die bis zu 14 Stunden am Tag arbeiten mussten. Einige von ihnen wurden nach den Recherchen des stern von ihren Familien als Arbeitssklaven verkauft und erhielten keinen Lohn.

Nach Hinweisen des stern auf die Vorfälle untersuchte die Otto-Gruppe den Fall. Vertreter des Konzerns bestätigten dem stern, dass es in der Werkstatt sowohl Kinder- als auch Zwangsarbeit gegeben habe. Es handele sich um einen schlimmen Einzelfall. Die Otto-Gruppe sagte Hilfe für die Betroffenen zu und löste die Geschäftsbeziehung zu dem indischen Lieferanten, der die Aufträge an den Betreiber der Kellerwerkstatt vergeben hatte.

Mehr zum Thema im aktuellen stern, der ab Donnerstag am Kiosk liegt

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