Startseite

Dax knackt die 8000er-Marke

Billiges Geld und fehlende Alternativen zu Aktien beflügeln den Dax. Zum ersten Mal seit Anfang 2008 steigt der deutsche Leitindex über die 8000-Punkte-Grenze. Der Trend könnte anhalten.

  Die Anzeigetafel der Frankfurt Börse hält den erreichten Dax-Höchstwert fest.

Die Anzeigetafel der Frankfurt Börse hält den erreichten Dax-Höchstwert fest.

Der Dax ist am Freitag erstmals seit mehr als fünf Jahren wieder über 8000 Punkte geklettert. Zuletzt hatte der deutsche Leitindex diese Hürde am 2. Januar 2008 genommen. Zeitweise stieg der Dax auf knapp 8003 Zähler. Zuletzt lag das wichtigste deutsche Börsenbarometer 0,59 Prozent höher bei 7986 Punkten. Der MDax gewann 0,31 Prozent auf 13 405 Punkte und der TecDax stieg um 0,24 Prozent auf 924 Punkte.

"Die Rally im Dax wird sich fortsetzen, weil es weiterhin keine Alternative zu Aktien gibt. Viele Investoren sind noch nicht voll investiert und nutzen jede Gelegenheit zum Einstieg", erklärte Ludwig Donnert, Portfoliomanager bei TAO Capital.

Die Kraft der drei Herzen

Marktstratege Robert Halver von der Baader Bank ergänzte: "Zunächst kann man sich nur wundern, dass angesichts des Schwelbrands der Eurokrise der Dax über 8000 Punkte steigt. Aber offenbar wird keine Krise so groß, dass sie nicht #link;http://www.stern.de/wirtschaft/news/kursfeuerwerk-an-den-boersen-wir-haben-noch-haufenweise-bares-1980362.html;durch billiges und viel Geld geheilt# werden kann". Mit der üppigen Geldpolitik der Notenbanken werde die Konjunktur angeregt und damit gehe es auch dem Dax gut.

Zudem gebe es keine vernünftigen Renditen mehr bei Staatsanleihen. Auch deshalb sähen viele Anleger den Ausweg in Aktien. "Damit hat der deutsche Aktienmarkt die Kraft der drei Herzen: Billiges Geld, Konjunkturstütze und Alternativlosigkeit. Es hat schon weniger Gründe für steigende Aktien gegeben", meinte Halver.

ins/DPA/DPA

Weitere Themen

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools