Startseite

Kartellamt ermittelt gegen Bierbrauer

Es ist offenbar das größte Kartellverfahren in der Geschichte der deutschen Bierbranche: Wegen des Verdachts auf verbotene Preisabsprachen wird gegen ein Dutzend Brauereien ermittelt.

  Von wegen "Wohlsein": Zahlreiche deutsche Brauereien sind ins Visier des Bundeskartellamts geraten.

Von wegen "Wohlsein": Zahlreiche deutsche Brauereien sind ins Visier des Bundeskartellamts geraten.

Das Bundeskartellamt ermittelt gegen mehrere große Brauereien wegen möglicher illegaler Preisabsprachen. Auf Anfrage bestätigten die Warsteiner und Krombacher Brauerei am Freitag die Untersuchungen der Bonner Wettbewerbsbehörde. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" sollen rund ein Dutzend Brauereien mit einem Marktanteil von insgesamt 50 Prozent ins Visier der Kartellwächter geraten sein. Betroffen seien 24 Premiummarken. Dabei sprach das Magazin vom größten Kartellverfahren in der Geschichte der deutschen Bierbranche. Ein Stellungnahme der Behörde war am Freitag nicht zu erhalten.

Wie Warsteiner weiter mitteilte, habe das Bundeskartellamt die Brauerei bereits im ersten Halbjahr 2012 davon unterrichtet, dass gegen sie ermittelt werde. Gegenstand seien mögliche Preisabsprachen mit Wettbewerbern, Ergebnisse lägen bislang aber nicht vor. "Das Ermittlungsverfahren betrifft auch unser Unternehmen", sagte ein Sprecher der Krombacher Brauerei. Das Unternehmen stehe im Kontakt mit dem Kartellamt, wolle aber zu laufenden Ermittlungen keine Angaben machen.

Neben den beiden genannten Unternehmen sollen laut "Focus" auch die internationalen Brauerei-Gruppen Carlsberg (Holsten), AB-Inbev (Becks) sowie die Familienunternehmen Erdinger, Bitburger und die Getränkesparte des Oetker-Konzerns mit den Marken Radeberger und Jever zu den beschuldigten Brauereien gehören. Sollte den Unternehmen Preisabsprachen nachgewiesen werden, drohen ihnen Strafen in dreistelliger Millionenhöhe.

kmi/DPA/DPA
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.

Partner-Tools