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Telekom baut bis zu 1200 Jobs in Deutschland ab

17. Januar 2013, 09:14 Uhr

Schock für die Angestellten: Die Deutsche Telekom will in der Bundesrepublik mehr als 1000 Arbeitsplätze in der Verwaltung streichen. Doch der Konzern beruhigt: Andere Bereiche werden dafür ausgebaut.

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Telekom-Chef René Obermann will bis zum seinem Rücktritt Ende 2013 an der Umstrukturierung des Telekomskonzerns mitarbeiten. Im Zuge des personellen Umbaus werden bis zu 1200 Mitarbeiter entlassen.©

Die Deutsche Telekom baut bis zu 1200 Arbeitsplätze in Deutschland ab. Jeder zehnte Job in Dachfunktionen in der Verwaltung der Telekom Deutschland soll in diesem Jahr wegfallen. Insgesamt gehe es um bis zu 1200 der 12000 Stellen in Bereichen wie Buchhaltung, Marketing und Steuerung, sagte ein Unternehmenssprecher und bestätigte damit einen Bericht im "Handelsblatt".

Das Programm solle kurzfristig greifen und bis zum 30. Juni dieses Jahres abgeschlossen werden, heißt es. Insgesamt verspreche sich der Konzern dadurch Einsparungen in Höhe von rund 100 Millionen Euro jährlich. Die Deutschland-Sparte ist der nach Mitarbeitern und Umsatz wichtigste Teilbereich des Bonner Konzerns.

Wunsch nach größerem finanziellen Spielraum

Die Telekom wolle sich mit diesem Schnitt größeren finanziellen Spielraum verschaffen, um das operative Geschäft zu stärken, berichtet das "Handelsblatt". Dort wolle sie mehr Fachleute für den Breitbandausbau, das mobile Internet und die Umstellung der Telekomnetze auf IP-Technologie einsetzen. Der Konzern verstehe seine Pläne in erster Linie als Umbau- und nicht als ein Abbauprogramm. "Der Umbau ist ein stetes Thema für uns", heißt es dem Bericht zufolge im Konzern. "Wir überprüfen immer wieder einzelne Bereiche auf ihre personelle Dimension."

Die betroffenen Mitarbeiter der Deutschlandsparte sollen demnach entweder in operative Bereiche wechseln oder über Vorruhestandsregelungen oder Abfindungsangebote den Konzern verlassen. Parallel dazu läuft das "Shape Headquarters"-Projekt, nach dem bis 2015 rund 40 Prozent von derzeit 3200 Vollzeitstellen in der Bonner Konzernzentrale abgebaut werden sollen. Dies entspricht rund 1300 Arbeitsplätzen.

ds/mlr/AFP/DPA

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