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Lidl und Aldi: Sind diese schicken Filialen die Zukunft der Discounter?

Lidl und Aldi wollen nicht mehr nur billig rüberkommen. Im Ausland testen die Discounter Ladenkonzepte mit hochwertiger Ausstattung. Luxus-Look und Billig-Preise - wie passt das eigentlich zusammen?  

  Diese Filiale, die Lidl gerade im britischen Rushden eröffnete, bezeichnet der Discounter als "store of the future". Schon von außen lockt der Laden mit großzügigen Glasfronten.

Diese Filiale, die Lidl gerade im britischen Rushden eröffnete, bezeichnet der Discounter als "store of the future". Schon von außen lockt der Laden mit großzügigen Glasfronten.

Als die Aldi-Brüder in den 60ern den Lebensmittelhandel mit ihren Discountern aufrollten, war ihnen Design noch ziemlich schnuppe. Die Waren wurden nicht einmal ins Regal geräumt, sondern direkt aus den aufgeschnittenen Kartons verkauft. 

Heute will Aldi, ebenso wie sein schärfster Konkurrent Lidl, nicht mehr so gammelig rüberkommen wie früher. Die Leute sollen zwar billig einkaufen, sich dabei aber nicht billig fühlen. Vor allem im Ausland experimentieren Lidl und Aldi daher mit hochwertigen Läden, die als Blaupause für Neu- und Umbauten in Deutschland dienen.

In Großbritannien, wo die deutschen Discounter seit ein paar Jahren ihre britischen Konkurrenten das Fürchten lehren, hat Lidl nun eine Filiale aufgemacht, die man fast schon als Luxus-Laden bezeichnen muss. Aldi Süd seinerseits hat in Australien Pilotläden gebaut, die schöner sind als viele Supermärkte mit deutlich höheren Preisen. Unsere Fotostrecke zeigt die hochwertigen Aldi- und Lidl-Designs aus Großbritannien und Australien, die teilweise auch als Vorlage für aktuelle Umbauten in Deutschland dienen.

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