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17. Oktober 2008, 17:56 Uhr

Buffett rät zum Aktienkauf

US-Börsenlegende Warren Buffett deckt sich derzeit mit Aktien ein, und er rät allen Anlegern, ihm nachzueifern. "Seid gierig", empfiehlt der Multimilliardär. Seiner Ansicht nach machen die US-Konzerne in den nächsten Jahren Rekordgewinne.

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Warren Buffett ist derzeit reicher als Bill Gates© Matthew Cavanaugh/DPA

Der legendäre US-Investor Warren Buffett rät Kleinanlegern mitten in der schweren Finanzmarktkrise zum Kauf amerikanischer Aktien. Er selbst investiere sein privates Geld bereits nach dem Motto: "Sei ängstlich, wenn andere gierig sind, und sei gierig, wenn andere ängstlich sind." Die meisten großen US-Konzerne würden in den nächsten fünf, zehn und 20 Jahren Rekordgewinne einfahren, schrieb Multimilliardär Buffett in einem Beitrag für die "New York Times". Zwar hätten Investoren recht, wenn sie Vorsicht bei hoch verschuldeten Unternehmen oder bei Firmen mit schwacher Marktposition walten ließen. "Aber Ängste bezüglich des langfristigen Wohlergehens vieler solider Unternehmen der Nation machen keinen Sinn."

Der 78-Jährige zählt zu den reichsten Menschen der Welt und war sogar schon als möglicher neuer US-Finanzminister im Gespräch. Die Aktie der von ihm noch immer geführten Holding Berkshire Hathaway mit Sitz in Omaha (US-Bundesstaat Nebraska) ist das teuerste Papier an der Wall Street. Sie kostete zuletzt rund 113.000 Dollar. Die Gesellschaft stieg erst vor kurzem mit Milliardensummen beim Finanzhaus Goldman Sachs und beim größten US-Mischkonzern General Electric ein.

Viele Berkshire-Aktionäre verdanken Buffett ein Vermögen und nennen ihn wegen seines guten Gespürs für Investments respektvoll "Orakel von Omaha". Den Großteil seines Geldes lässt Buffett schrittweise der humanitären Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates und dessen Frau Melinda zukommen.

DPA/Reuters
KOMMENTARE (2 von 2)
 
Jessesmarie (18.10.2008, 04:49 Uhr)
@Newfreak
Ist das Werbung oder ernst gemeint?
Newfreak (17.10.2008, 22:56 Uhr)
Nach der Geldanlage, ist vor der Geldanlage!
Blind vertrauen Anleger immer wieder ihr Geld den Banken an. Es sind wohl immer die gleichen Motive, die Käufer und Verkäufer zusammenbringen. Dabei ist längst bekannt, dass dort wo die absolute Sicherheit, die höchste Rendite und der größte Steuervorteil versprochen wird, meist die Risiken lauern. Nachdem mit Steuersparmodellen Geld verloren wurde, „Otto-Normal-Sparer“ um die Jahrtausendwende mit völlig überbewerteten Aktien des Neuen Marktes Ersparnisse verzockt haben, und Anleger zuletzt mit „absolut sicheren“ Zertifikaten teils Totalverluste hinnehmen mussten, sollte doch der Anleger spätestens jetzt resistent werden, oder? Der bequeme Mensch sträubt davor, sich um seine Geldanlage selbst zu kümmern. Banken wissen dies für sich zu nutzen. Meine Anlagestrategie: Kurzfristig Tagesgeldkonto, mittel- und langfristig Investmentfonds. Fonds sind insolvenzsicher, flexibel, für jeden Geldbeutel und für jede Risikoneigung geeignet und objektive Informationen liefert regelmäßig Finanztest. Und wer die Fondsgebühren sparen möchte, kauft sie über Fondsshops ein. Unter www.fondsshop-vergleich.de werden alle Anbieter werbefrei verglichen. Selbstberater werden schließlich belohnt: Keine Kaufgebühren bedeutet automatisch eine höhere Rendite, und zwar unabhängig von irgendwelchen Versprechungen.
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