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25. November 2009, 18:22 Uhr

Gas und Strom werden wieder teurer

Schlechte Nachricht für viele Verbraucher: Ab Januar steigen offenbar die Energiekosten deutlich an. Laut den Verbraucherportalen Toptarif und Check 24 wollen 98 Stromversorger und bis zu 70 Gasversorger zum Jahreswechsel ihre Preise erhöhen - in der Spitze um bis zu 16,3 Prozent.

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Pünktlich zur Heizperiode: Die Preise für Gas und Strom ziehen bei zahlreichen Anbietern zum 1. Januar an© Hamberger/DDP

Gas und Strom werden zum Jahreswechsel für Millionen Verbraucher teurer. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Marktübersicht des Verbraucherportals Check24 werden mindestens 98 Stromversorger und 47 Gasversorger zum 1. Januar ihre Preise erhöhen. Das Verbraucherportal toptarif.de zählt sogar rund 70 Gasversorger, die Preisanhebungen planen. Strom soll demnach um bis zu 16,3 Prozent teurer werden, Gas um bis zu 12 Prozent.

Für einen Musterhaushalt summiere sich die Mehrbelastung durchschnittlich auf jeweils rund 60 Euro pro Jahr bei Strom und Gas, berichteten die Experten. Doch lohnt sich für Verbraucher ein Preisvergleich. Denn laut Check24 gibt es auch 26 Stromversorger und 33 Gasversorger, die die Preise zum Jahreswechsel senken. Toptarif.de kommt sogar auf 43 Gasversorger, die den Rotstift ansetzen.

Es handele sich allerdings meist um kleinere Unternehmen, während die meisten Betriebe - unter ihnen die Großen - keine Preisveränderungen planten. 43 Versorger haben sogar Preissenkungen ihrer Grundtarife von bis 14,4 Prozent angekündigt. Im laufenden Jahr sind der Analyse zufolge die Gaspreise bislang um 21 Prozent gefallen, wie das Tarif-Vergleichs-Portal Verivox berichtet.

Trendwende beim Gaspreis

Vor allem beim Gas signalisieren die Flut der Preiserhöhungen nach Ansicht der Marktbeobachter eine Trendwende. Erstmals seit Jahresbeginn hätten wieder mehr Gasversorger Preiserhöhungen als Preissenkungen ankündigt, betonte Check24. Der Hintergrund: Der Gaspreis ist - mit einer Verzögerung von rund sechs Monaten - an den Ölpreis gekoppelt und Mineralöl hat sich seit März 2009 wieder deutlich verteuert. Allerdings profitierten die inländischen Gaskunden derzeit noch von der andauernden Schwäche des Dollars. Dies dämpfe den Preisanstieg, hieß es.

Kräftige Preissteigerungen sind laut Verivox mit gestrichenen Rabattregelungen beim größten deutschen Gasversorgers E.ON verbunden. Grund sei der Wegfall der bis Ende Dezember befristeten "Winterrabatte" von bis zu 1,05 Cent pro Kilowattstunde Gas. In den ersten Monaten des Jahres werde besonders viel geheizt.

Preisentwicklung 2010 völlig offen

Wie sich die Gaspreise 2010 entwickeln, ist nach Einschätzung der Experten von toptarif.de völlig offen. Zwar sei wegen der Ölpreisbindung eigentlich mit einem flächendeckenden Anstieg der Gaspreise ab April 2010 zu rechnen. Doch schließen die Experten von toptarif.de nicht aus, dass die umstrittene Preisklausel im kommenden Jahr kippt. Wegen des derzeitigen Überangebots an Gas könnten dann die Preise für die rund 20 Millionen deutschen Haushalte mit Gasbezug spürbar fallen, spekulierten die Experten.

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KOMMENTARE (3 von 3)
 
BiffBoffo (26.11.2009, 16:04 Uhr)
Energiekonzerne haben den Staat in der Hand
anderst kann man sich das nicht erklären. Auch sehr witzich fande ich den Bericht wo es um die 40Milliarden ging die an Steuergeld für die Energiekonzerne ging. Diese waren für neuerbare engerien bzw. in desen infrastruktur geplant. Gemacht wurde damit was anderes.

Nachdem dann einige Zeit verstrichen war, wurde dann Geld, die 40Milliarden nicht eingerechnet, investiert um dann wieder die Preise zu erhöhen. Also verarscht von hinten bis vorne. Der Staat, also wir lassen uns ja auch gerne verarschen. Wir meckern ja nur ansonsten passiert ja auch nichts.

Achso, fast hätt ichs vergessen, Frau Dr. Merkel hat auch extra ein Gesetz gemacht das der Staat für die Entsorgung sowie auch für die Kosten des Abfalls der Konzerne aufkommt. Also nochmals ein paar hundert Millionen die die Energiekonzerne sparen.

Super!
Mikeorganizer (25.11.2009, 21:14 Uhr)
Hoffentlich wird es bald unerträglich ...
unerträglich teuer, damit wir endlich mal merken , dass man uns nach Strich und Faden verschaukelt hat. Die Idee, Strom und Gas zum Spekulationsobjekt zu machen und aus staatlicher Hand zu geben spricht für die Unfähigkeit unserer Regierung. Die verdienen mit an dem Mist und wir zahlen wieder mal die Zeche !
Corazito3333 (25.11.2009, 19:16 Uhr)
Konzernbildung, Absprachen.....
super und rauf mit dem Strom, am besten um 50% - und als nächstes Kerzen verteuern oder die Steuer auf Kerzen?????
 
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