Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Rezession. Deshalb plädieren viele Experten für ein massives Konjunkturprogramm, das auch Steuersenkungen umfasst. Die Bundesregierung lehnt jedoch ab. Aber was spricht für solche Maßnahmen? stern.de fasst die Argumente der Befürworter zusammen.

Der Autoindustrie greift die Bundesregierung schon jetzt unter die Arme© Jens Büttner dpa
Derzeit wird nichts heftiger in Deutschland diskutiert wie die herrschende Wirtschaftskrise. Wie lange wird sie anhalten? Wie viele Arbeitsplätze wird sie kosten? Und mit am wichtigsten: Wie kann sie bekämpft werden?
Die Bundesregierung hat bereits ein Maßnahmenpaket im Volumen von 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts beschlossen. Das Paket wird jedoch von den meisten Experten als völlig unzureichend eingestuft - andere Länder greifen viel tiefer in die Tasche, um die heimische Konjunktur zu stützen und senken sogar die Steuern.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und mit ihr Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) haben Steuersenkungen zur Stützung der Wirtschaft bislang jedoch kategorisch abgelehnt. Eine Senkung der Mehrwertsteuer, wie sie von Großbritannien geplant ist, wird vom Kanzleramt ausgeschlossen.
Aber der Druck wächst: Nicht nur aus dem Ausland - Merkel kommt am Montag mit Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy zusammen - sondern auch aus den eigenen Reihen. Gerade in der Union wird die Forderung nach einer Entlastung für die Bürger laut.
Aber was spricht eigentlich für ein umfassenderes Konjunkturprogramm? Können Steuersenkungen helfen, die aktuelle Krise in den Griff zu bekommen? stern.de fasst die Argumente zusammen.
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