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24. März 2009, 07:52 Uhr

Wenn die Welt stillsteht

Die Wirtschaftskrise hat die Welt fest im Griff. Rund um den Globus bangen Menschen um ihre Existenz, versuchen Unternehmen und Regierungen, sich gegen den Absturz zu stemmen. stern.de zeigt die Gesichter der Krise und lässt Korrespondenten aus den verschiedensten Ecken der Welt über den Niedergang in ihrem Land berichten.

 
 
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KOMMENTARE (10 von 18)
 
hannes_schinder (24.03.2009, 12:45 Uhr)
So ist es
wenn man an den Kapitalismus und den freien ungeregelten Markt glaubt! Betrug Korruption und Abzockerei beherrschen die Welt und regieren in der Welt der Zahlen. Nur der Mensch, der kann eben nicht ohne den anderen und ist eben keine Nummer und auch nicht in Geld messbar, auch wenn viele das geglaubt haben. Und am Ende wird der Mensch es sein, der das System zerschlägt um wieder einen neuen Mechanismus zu kreieren.
spaced (24.03.2009, 12:12 Uhr)
Es sterben auch Menschen..
Diese Grafik ist entwürdigend! wenn die 1. Welt eine Wirtschaftskrise hat, sterben Menschen in der 3. Welt. Warum? wenn der eigene Staat Geld braucht, um die "eigene" Wirtschaft zu stützen, werden die Gelder für Entwicklungshilfen gekürzt! Dies hat verheerende Folgen, die in dieser Grafik nicht zu sehen sind.
Josh67 (24.03.2009, 11:21 Uhr)
Es wird sich nix ändern!
leider wird es keinen Neuanfang geben.
Es wird so weiter gehen wie bisher.
Ewiges Wachstum doktriniert durch den Neokapitalismus.
Das wird das Ende der Erde sein und weiterhin werden Millionen menschen auf der ganzen Welt ausgebeutet um ein paar wenigen die Milliarden zu sichern.
So lange nicht über das System an und für sich diskutiert wird, ändert sich nix!!!
GK_Dublin (24.03.2009, 10:54 Uhr)
Wo ist Irland?
Ich lebe seit vier Jahren in Irland und die Wirtschaftskrise ist hier mehr als deutlich zu spueren. Warum erscheint Irland nicht in rot auf der Krisen-Weltkarte?
Sternchen2020 (24.03.2009, 10:35 Uhr)
Die Welt steht nicht still,
denn es gibt noch mehr, als nur Aktienkurse, Börsenspiele, Veruntreuung und Versager.
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Die Krise wird eine wahre Umkehr zu anderen, besseren Gefilden allerdings auch nicht bewirken. Das deuten schon die Maßnahmen an. Sie zielen alle auf ein "durch die Krise, egal wie", aber keinesfalls darauf ab, künftig andere Maßstäbe anzusetzen.
Politix (24.03.2009, 10:02 Uhr)
@H.P.
Neuanfang? Ich bin dabei!
Aber nicht unter der Führung der USA unter keinen Umständen. Jetzt unter Obama hört sich das Love, Peace and Happiness und das "Wir müssen alle zusammenstehen"-Gesülze noch toll an.
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Aber wenn der Rest der Welt sich nur ein Jota in Abhängigkeit der USA begeben, kommt der nächste Bush und unterjocht die ganze Welt.
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Ich bin sehr für einen Neuanfang! Aber einen ohne Naivität und Gefühlsduselei, sondern mit einem wachen Holzauge!
Obama muss jetzt Taten folgen lassen. Die 90%ige Steuer auf Boni muss kommen und die Finanzjongleure müssen hart an die Kandarre genommen werden. Am besten wäre es, wenn die USA jetzt mal die härtesten Vorschäge zum Beschneiden der Auswüchse in der Finanzwelt bringt!
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Das könnte vielleicht ein wenig Vertrauen zurückbringen!
mramorak (24.03.2009, 09:54 Uhr)
Weisen aus dem Morgenland
Als der wirkliche Weltherr geboren wurde, kamen 3 Weise aus dem Osten, heute kommen 3 Milliarden aus dem Osten mit nichts in der hand, als Anklagen und Ideologien. Eine frage an alle Träumer: Wie sollen die Chinesen, wo noch heute eine Milliarde hungern, die Welt, mit der Hilfe Indiens und Russlands retten?
starmax (24.03.2009, 09:49 Uhr)
H.P. - An Taten messen, nicht an Worten!
und da schneidet das vrbrecherische Angriffsregie USA schlecht ab, nicht wahr? Auch hehre Worte kann man für alles (miß-)brauchen...
Ein Fritzl sperrt ein und schändet - natürlich nur zum Besten der "eigensinnigen" Tochter.
Ein Israel-MP vergewaltigt alles was in seinem Büroumfeld greifbar ist - natürlich nur im Interesse der Nation...
Die USA schlachten im Irak-Krieg bis zu 1,3 Mio Menschen - wegen furchtbaren (aber nicht aufzufindenden) Massenvernichtungswaffen...
Die "Achse des Bösen" geht wohl bei denen durch den Kopf.
Anmerkung: Die US-Elite ist hier gemeint, nicht das dumme, verführte und benutzte amerikanische Volk.
me3000 (24.03.2009, 09:38 Uhr)
1 Stern
Hallo Stern, schon mal überlegt, dass ihr als Journalisten auch Verantwortung trägt?
...dass ihr "Angst machende Weltbilder" / globale Neurosen mitproduzieren könnt? nein? Dann ist es höchste Zeit darüber nachzudenken...aha es geht es um Sensation/ Anzahl Klicks/ Auflage?
Dann besser den Job wechseln, wos nur um Verkauf geht, mit boulevardiveau-Negativmeldungen sollte man nicht spielen...
Naja, machen ja alle so, deshalb denkt keiner mehr drüber nach. Schon mal überlegt, dass Medien eig. viel für eine etwas positivere/ optimistischere Weltsicht beitragen könnte? Hätte genau so Eigendynamik...
so, musste mich nur mal kurz aufregen :-), bringt ja eh nichts.
H.P. (24.03.2009, 09:26 Uhr)
starmax (24.3.2009, 9:16 Uhr) H.P. - unverständlich...
Barack Obama hat die internationale Gemeinschaft in einem eindringlichen Appell zur Kooperation aufgerufen.
Nur zusammen kann etwas neues geschaffen werden, Obama hat den Anfang gemacht, vieles muss sich ändern, alles was Obama will muss überdacht und überarbeitet werden, auch Obama hat nicht in allem die Lösung.
"Ich habe einen Traum", sagte Martin Luther King.
Er träumte davon, dass Schwarz und Weiß, Christen und Nichtchristen, Bürgerrechtler und Kriegsgegner, Gewerkschafter und Arbeitslose g e m e i n s a m für eine friedliche, gerechte Welt streiten. Und träumen wir nicht alle diesen Traum? Ist er realistisch? Haben nicht jene Zweifler und Fatalisten recht, die sagen, es habe ja doch alles keinen Zweck? Zweifellos muss der Mensch Träumer, aber auch Realist sein.
Die Demokratie existiert nur dann wirklich, wenn alle, die die Gemeinschaft ausmachen, ihre innersten Wünsche frei und kollektiv, in der Autonomie ihrer persönlichen Sehnsüchte und in der Solidarität ihrer Koexistenz mit anderen, äußern können und wenn es ihnen gelingt, das, was sie als den individuellen und kollektiven Sinn ihres Daseins erkennen, in Institutionen und Gesetze zu verwandeln. Jean Ziegler