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Wal Mart wieder lukrativ

Drei Jahre nach der spektakulären Übernahme von Wal-Mart Germany durch die Metro soll die ehemals verlustreiche Ladenkette schwarze Zahlen schreiben. Für die rund 70 übernommenen ehemaligen Wal-Mart-Filialen werde 2009 erstmals mit einem operativen Gewinn (EBIT) gerechnet, sagte Metro-Vorstandsmitglied Joël Saveuse am Dienstag in Düsseldorf.

Drei Jahre nach der spektakulären Übernahme von Wal-Mart Germany durch die Metro soll die ehemals verlustreiche Ladenkette schwarze Zahlen schreiben. Für die rund 70 übernommenen ehemaligen Wal-Mart-Filialen werde 2009 erstmals mit einem operativen Gewinn (EBIT) gerechnet, sagte Metro-Vorstandsmitglied Joël Saveuse am Dienstag in Düsseldorf. Die Übernahme sei schwierig, aber richtig gewesen. Saveuse, der zugleich Chef der Metro-Tochter Real ist, verwies auf jahrelange hohe Verluste von Wal-Mart Germany. Der führende deutsche Handelskonzern Metro hatte die deutsche Tochter des US-Konzerns Wal-Mart 2006 übernommen.

Bei der geplanten Abgabe von 33 Real-Filialen in Deutschland sei das Unternehmen auf der Zielgeraden. Etwa ein Drittel dieser Filialen werde geschlossen, zwei Drittel würden von anderen Handelsunternehmen weiter betrieben. Real baue 2009 insgesamt 10 Filialen seiner rund 340 Märkte in Deutschland komplett um. Darunter befinde sich auch die ehemalige Wal-Mart-Filiale Karlsruhe. Obwohl die Fläche dort von rund 21 000 auf 11 000 Quadratmeter nahezu halbiert worden sei, würden zehn Prozent mehr Umsatz erzielt. Auch in anderen umgebauten Filialen steige der Umsatz. Die Steigerungen würden ohne die gesunkenen Lebensmittelpreise noch höher ausfallen, unterstrich der Manager.

Angesichts gesunkener Lebensmittelpreise und der Wirtschaftskrise könnte es sein, dass einige der Ziele von Real ein halbes oder ein Jahr später als Ende 2010 erreicht werden. Er verwies auf den leicht rückläufigen Umsatz in den ersten neun Monaten 2009, mit dem Real aber besser als die Branche und die Konkurrenz abgeschnitten habe. An den Zielen selbst würden keine Abstriche gemacht. Der Metro-Konzern will auf Basis der Geschäftszahlen von 2010 über das weitere Vorgehen bei Real entscheiden. Mittelfristig soll die Tochter nach früheren Aussagen eine Umsatzrendite von etwa 2 bis 3 Prozent erreichen.

Saveuse betonte, Real komme bei der Steigerung der Profitabilität voran. Dazu werde ein größeres Angebot an Eigenmarken beitragen. Der Anteil der Produkte mit den Namen Tip und Real soll bei Lebensmitteln von gut 17 auf 25 Prozent in Deutschland weiter deutlich steigen.

DPA/DPA

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