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Deutsche Bahn fährt Rekordergebnis ein

Die Passagiere rennen der Bahn die Waggons ein. Dank vollbesetzter ICE- und IC-Züge hat die Bahn 2012 wohl so viel Geld verdient wie nie. Auf 2,7 Milliarden Euro beläuft sich das Rekord-Ergebnis.

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Dank eines Passagier-Ansturms auf ICE und IC hat die Deutsche Bahn im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn eingefahren. Der Konzern verbuchte ein Betriebsergebnis von 2,7 Milliarden Euro und damit rund 400 Millionen mehr als 2011, wie aus Konzernunterlagen hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen.

Während der Güterverkehr sowohl auf Schiene und Straße unter der abflauenden Konjunktur litt, trieben die hohen Benzinpreise die Menschen in die Züge: 131 Millionen Passagiere waren allein im Fernverkehr unterwegs, rund fünf Prozent mehr als 2011. Der Gewinn der Sparte stieg um mehr als das Doppelte auf 364 Millionen Euro und lag so auch weit über den Bahn-Erwartungen. Zweiter Rekord-Garant war das mit staatlichen Milliarden-Zuschüssen subventionierte Schienennetz. Erstmals in der Bahn-Geschichte war es mit fast 900 Millionen Euro wichtigster Gewinnlieferant.

Der Umsatz des Konzerns stieg um knapp vier Prozent auf 39,3 Milliarden Euro, blieb damit aber selbst noch unter den korrigierten Planungen. Bereits im Sommer hatte Bahnchef Rüdiger Grube angesichts der Konjunkturflaute die Umsatzerwartungen um eine Milliarde Euro zurückgeschraubt.

Die Bahn wollte sich zu den Angaben nicht äußern und verwies auf die Bilanzpressekonferenz am 21. März.

kng/Reuters/Reuters

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