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Mitarbeiter können auf früheres Gehalt hoffen

Zehn Tage früher als erwartet können die knapp 6800 Mitarbeiter der Baumarktkette Max Bahr mit ihrem Lohn rechnen. Ausschlaggebend war dafür offenbar eine Unterschriftensammlung der Angestellten.

  Max Bahr hatte Ende Juli zwei Wochen nach der Muttergesellschaft, die Baumarktkette Praktiker, Insolvenz angemeldet

Max Bahr hatte Ende Juli zwei Wochen nach der Muttergesellschaft, die Baumarktkette Praktiker, Insolvenz angemeldet

Die knapp 6800 Mitarbeiter der insolventen Baumarktkette Max Bahr bekommen schneller als erwartet ihr Juli-Gehalt ausgezahlt. Die Löhne sollen in Form von Insolvenzgeld bereits Ende der Woche überwiesen werden und damit zehn Tage früher als erwartet, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den Gesamtbetriebsratsvorsitzenden von Max Bahr, Ulrich Kruse. Die Beschäftigten hätten bis vergangenen Freitagabend ihre Unterschriften für einen Insolvenzgeld-Sammelantrag bei der Bank eingereicht. Daher könne die Auszahlung jetzt zügig erfolgen. "Wir sind guter Dinge, dass die Zeit bis zur Zahlung kürzer als befürchtet ist", sagte Kruse der Zeitung.

Max Bahr hatte Ende Juli zwei Wochen nach der Muttergesellschaft, der Baumarktkette Praktiker, in Hamburg Insolvenzanträge für mehrere Firmen wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit eingereicht. Die Baumärkte bleiben jedoch geöffnet und sollen ihren Geschäftsbetrieb stabilisieren. Max Bahr ist höherwertig positioniert als Praktiker und sollte in Deutschland zur Hauptvertriebslinie der Gruppe ausgebaut werden.

ds/DPA/DPA

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