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Bochum darf bis 2016 produzieren

Der Sanierungsplan für den Opel-Standort Bochum steht: Noch mindestens drei Jahre sollen im Werk Autos vom Band laufen. Danach steht den Angestellten der Übergang in eine Transfergesellschaft offen.

  Bis Ende 2016 sollen Werksschließungen bei Opel ausgeschlossen sein

Bis Ende 2016 sollen Werksschließungen bei Opel ausgeschlossen sein

Zwei Jahre Gnadenfrist für den Opel-Standort Bochum: Bis mindestens 2016 laufen in dem Werk noch Autos vom Band, sagte Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug. Nach monatelangen Verhandlungen haben sich Unternehmen und Arbeitnehmervertreter demnach im Grundsatz geeinigt, den Kündigungsschutz bis Ende 2016 zu verlängern. Bis dahin seien auch Werksschließungen ausgeschlossen. Was die Arbeitnehmer im Gegenzug angeboten haben, ist bislang nicht bekannt. Bislang stand das Ende des Standorts 2014 im Raum.

In Bochum werde eine Komponentenfertigung angesiedelt, sagte Schäfer-Klug. Zudem habe man vereinbart, dass "Arbeitsplätze im vierstelligen Bereich" erhalten bleiben. Mit dem Ende der Autoproduktion wird den Beschäftigten für zwei Jahre der Übergang in eine Transfergesellschaft angeboten, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende. Derzeit beschäftigt Opel noch rund 3300 Menschen in Bochum.

Seit Juni hatten das Management, die IG Metall und der Betriebsrat über ein Sparprogramm für den defizitären Autobauer verhandelt. Opel leidet unter der Absatzkrise in Europa, fährt massive Verluste ein und muss die Kosten daher drücken. Die US-Mutter General Motors (GM) erwartet zur Mitte des Jahrzehnts wieder schwarze Zahlen in Europa.

mlr/DPA/DPA

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