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29. Januar 2007, 15:23 Uhr

Sanofi Aventis flirtet mit Bristol-Myers Squibb

Nach Angaben einer französischen Fachzeitschrift wollen der europäische Pharmakonzern Sanofi Aventis und der US-Medikamentenhersteller Bristol-Myers Squibb fusionieren. Der daraus entstehende Konzern wäre die Nummer 1 auf dem Weltmarkt.

Auf Expansionskurs? Sanofi Aventis-Chef Jean-Francois Dehecq© Pierre Andrieu/AFP

Der führende europäische Pharmakonzern Sanofi Aventis will laut Pariser Medieninformationen mit seinem US-Partner Bristol-Myers Squibb zum weltweiten Branchenprimus fusionieren. Eine Vorvereinbarung sei bereits unterschrieben worden, berichtete der Finanz-Wochenbrief "La Lettre de l’Expansion" am Montag. Sanofi Aventis schweigt zu dem Bericht. "Wir kommentieren nie Medienberichte oder Marktgerüchte", sagte ein Konzernsprecher.

Die Pariser Börse reagierte auf den Bericht bis Montagnachmittag mit einem Abschlag für die Sanofi-Aktie um 0,93 Prozent auf 69,30 Euro. Sanofi Aventis hatte in den ersten neun Monaten 2006 gut 21 Milliarden Euro umgesetzt und 3,43 Milliarden Euro verdient.

Bristol-Myers Squibb ist Sanofi-Partner bei der Vermarktung des Blutgerinnungshemmers Plavix, eines der meistverkauften Medikamente der Welt. In den vergangenen Monaten geriet Plavix wegen des Auftauchens von Generika unter starken Druck. Dagegen klagen die beiden Partner derzeit in den USA.

 
 
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