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iPad und Apple enttäuschen die Wall Street

Das iPhone verkauft sich glänzend, das iPad dagegen nicht: Apple hat mäßige Quartalszahlen vorgelegt. Die Börse reagiert negativ.

  Verkauft sich nicht so gut wie von Experten erwartet: Apples iPad

Verkauft sich nicht so gut wie von Experten erwartet: Apples iPad

Mit einem Quartalsumsatz hat Apple die Erwartungen der Märkte zwar minimal übertroffen, allerdings beim Gewinn leicht enttäuscht. Zudem ernüchterten die Verkäufe des Tablet-Computers iPad die Experten. Die Aktie fiel daher nachbörslich um 1,5 Prozent. Apple setzte im Schlussquartal des Geschäftsjahres 35,96 Mrd. Dollar um - ein Plus von 27 Prozent - und lag damit hauchdünn über den Erwartungen der Analysten. Beim Gewinn je Aktie allerdings verfehlte der wertvollste Konzern der Welt die Prognosen um acht Cent je Aktie. Der absolute Gewinn stieg um 24 Prozent auf 8,2 Mrd. Dollar.

Das iPad verkaufte sich 14 Millionen Mal in dem Quartal - deutlich weniger als prognostiziert. So hatten von Bloomberg befragte Analysten mit 15,3 Millionen verkauften Geräten gerechnet. Das neue iPhone dagegen scheint sich für Apple als Erfolg zu erweisen: Von dem Smartphone konnte der kalifornische Konzern insgesamt 26,9 Millionen losschlagen, darunter allerdings auch ältere Modelle. Das war ein Zuwachs von 58 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Der Markt hatte nur 26 Millionen erwartet. Das iPhone 5 mit seinem größeren Bildschirm war erst am 21. September und damit wenige Tage vor dem Ende des Berichtszeitraums in den Verkauf gegangen.

"Wir gehen mit den besten iPhones, iPads, Mac-Computern und iPods in das Weihnachtsgeschäft hinein", sagte Firmenchef Tim Cook am Donnerstag am Sitz in Cupertino. "Und wir bleiben sehr zuversichtlich, was unsere kommenden Produkte angeht." Das Unternehmen hatte erst am Dienstag den iPad Mini, die kleinere Version seines Tablets vorgestellt. Am 2. November startet der Verkauf. Das Weihnachtsquartal ist für Apple mit seinen neuen Geräten von großer Bedeutung.

DPA/DPA

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