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3. November 2008, 16:29 Uhr
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HSH Nordbank beantragt Milliarden-Bürgschaft

Die HSH Nordbank will Staatsbürgschaften von bis zu 30 Milliarden Euro aus dem staatlichen Rettungspaket in Anspruch nehmen. Die Bank hat in den ersten neun Monaten einen Verlust von 360 Millionen Euro gemacht. Das Institut sieht allerdings keine Notwendigkeit für eine Kapitalerhöhung.

Auch die HSH Nordbank greift auf das staatliche Rettungspaket zu© Roland Magunia/DDP

Die angeschlagene HSH Nordbank beantragt Staatsbürgschaften von bis zu 30 Milliarden Euro. Das teilte der Chef der gemeinsamen Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein, Hans Berger, am Montag nach einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates in Kiel mit. Sie ist damit die vierte deutsche Bank, die Hilfsmittel der Bundesregierung in Anspruch nimmt.

Ein Teil der Garantiesumme diene der Unterstützung der Geschäfte, der andere solle als Puffer genutzt werden, um für weitere Turbulenzen auf den Finanzmärkten gerüstet zu sein.

Berger kündigte außerdem an, dass die Bank nach vorläufigen Zahlen im Zuge der Finanzkrise Abschreibungen von 1,3 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten dieses Jahres vornehmen musste. Insgesamt sei ein Verlust von 360 Millionen Euro angefallen. Berger gab weiterhin keine Ergebnisprognose für 2008. Wegen der anhaltenden Marktturbulenzen seien weitere Wertberichtigungen nicht auszuschließen, sagte der Bankchef.

Bis auf weiteres kein Börsengang

Das Institut sieht allerdings keine Notwendigkeit für eine Kapitalerhöhung. Die Landesbank verfüge derzeit über ausreichend Kapital, teilte Berger weiter mit. Die fünftgrößte Landesbank verfüge über ein Gesamtkapital von 13,5 Milliarden Euro und damit - unter Berücksichtigung von Marktrisiken - über eine Kernkapitalquote von 7,4 Prozent. Um die Kapitalbasis weiter zu verbessern, wolle der Vorstand auch Gespräche mit den Eignern führen. Dazu zählen zu je 30 Prozent die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, zu rund 15 Prozent die schleswig-holsteinischen Sparkassen und zu rund 25 Prozent eine Gruppe institutioneller Investoren um die US-Beteiligungsgesellschaft J.C. Flowers.

Berger machte außerdem klar, dass trotz der aktuellen Probleme kein Bedarf bestehe, sich mit einer anderen Landesbank zusammenzuschließen. Das Thema stehe "im Moment nicht auf der Agenda", sagte der Vorstandschef.

Die HSH Nordbank ist seit dem vergangenen Herbst immer stärker in den Strudel der internationalen Finanzkrise geraten. Abschreibungen, Wertberichtigungen und Kapitalbedarf stiegen dramatisch an. Angesichts der Entwicklung der Nord-Landesbank liegt der geplante Börsengang bis auf weiteres auf Eis. Das sei "auf absehbare Zeit" wegen der schwachen Kapitalmärkte unvorstellbar.

DPA/Reuters/AP
KOMMENTARE (3 von 3)
 
peterpan1001 (03.11.2008, 17:30 Uhr)
neues aus dem irrenhaus
2.11.2008 - Zwischen dem, was Politiker vor laufenden Kameras sagen und im vertrauten Kreise liegen bekanntlich Berge. Eine solche Kluft wird aus diesem email deutlich, dessen Veröffentlichung mir ein Leser ausdrücklich gestattete. Doch lesen Sie selber:
"ich habe mich gestern mit meinem Onkel (Fimenchef von Caterbillar & Zeppelin und Aufsichtsrat der Deutschen Bank) unterhalten. Er hatte letzte Woche bei unserem Bundesfinanzminister ein Gespräch. Herr Steinbrück sagt, er sehe nicht mehr ein und aus und weiß auch nicht, was noch kommt. Jedenfalls wird das Finanzsystem zerbrechen und es gäbe 3 Möglichkeiten entweder Inflation oder Deflation, am wahrscheinlichsten vermutet unser Finanzminister den Totalzusammenbruch. Somit gäbe es eine Währungsreform mit komplettem Neuanfang. Wie man sich bezüglich Investitionen verhalten soll, kann mir mein Onkel auch nicht sagen."
Die Obertanen wissen, daß das Spiel vorbei ist. Sie können aber nur das umsetzen, was die Hintertanen ihnen diktieren und das ist der totale Zusammenbruch, weil nur der die kommende Weltwährung garantiert. Der totale Zusammenbruch ist weder aufzuhalten, noch gar zu verhindern. Wer von Ihnen eine Kaserne von innen erlebt hat, weiß um das Prinzip Befehl und Gehorsam. Befehle sind keine Diskussionsgrundlagen, Befehle müssen ausgeführt werden. So ist auch der Befehl des totalen Zusammenbruchs eine beschlossene Sache. Er wird binnen Jahr und Tag ausgeführt!
quelle: www.zeitdiagnose.de
peterpan1001 (03.11.2008, 17:22 Uhr)
und das mit unseren steuergeldern !
unglaublich daß alle noch so ruhig dasitzen.
das kann nur mit steuererhöhungn enden, aber die wird keiner mehr zahlen können oder wollen.
die revolution wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. das gibt ein gemetzel. ich freu mich muhahhahaha
sausewindxxl (03.11.2008, 16:57 Uhr)
Wenn das Geld wirklich gezahlt werden muss...
Wenn das Geld aus dem deutschen Rettungsprogramm wirklich ausgezahlt werden muss, was keiner hoffen sollte, kostet das jedem Staatsbürger in diesem Land zackige 6000 Euro! Woher diese -bei leeren Staatskassen- wohl kommen sollen? Brutale Steuererhöhungen, wie eine Mehrwertsteuer auf 25%-30% dürften dann unausweichlich sein!
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