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Bahn will Bahnhöfe mit 500 Millionen Euro aufmöbeln

500 Millionen Euro hat die Deutsche Bahn übrig: Verkehrsminister Ramsauer will damit Eisenbahnbrücken und Bahnhöfe sicherer und schöner machen. Die Summe war ursprünglich für etwas anderes gedacht.

  Der Berliner Hauptbahnhof: "Bahnhöfe sind die Visitenkarte der Städte", meint Verkehrsminister Peter Ramsauer.

Der Berliner Hauptbahnhof: "Bahnhöfe sind die Visitenkarte der Städte", meint Verkehrsminister Peter Ramsauer.

Die Bahn will einem Zeitungsbericht zufolge in diesem und im kommenden Jahr insgesamt 500 Millionen Euro zusätzlich in die Modernisierung von Bahnhöfen und Eisenbahnbrücken stecken. Das Geld stamme aus Mitteln, die eigentlich für den Neu- und Ausbau von Strecken zur Verfügung gestellt worden waren, bei denen es die Bahn jedoch nicht geschafft habe, sie rechtzeitig zu verbauen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) wolle das Geld daher nun in den Topf für sogenannte Erhaltungsmaßnahmen umschichten.

Dem Bericht zufolge will die Bahn das Geld verwenden, um Bahnhöfe sicherer und barrierefrei zu gestalten, sowie um Eisenbahnbrücken zu sanieren. "Bahnhöfe sind das Aushängeschild der Bahn und die Visitenkarte der Städte", sagte Ramsauer dem Blatt. "Mit den Sondermitteln wollen wir die Bahn dabei unterstützen, die dringendsten Umbaumaßnahmen zügig voranzutreiben."

Welche Brücken und Bahnhöfe genau modernisiert werden sollten, legen Ministerium und Bahn derzeit noch fest. Die Ausschüsse des Bundestags sowie der Bundesrechnungshof müssen der neuen Verwendung der Mittel noch zustimmen.

lin/DPA/DPA
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