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Manager erwähnt Ackermann in seinem Abschiedsbrief

In seinem Abschiedsbrief soll Top-Manager Wauthier auch über den zurückgetretenen Verwaltungsratschef Ackermann geschrieben haben. Versicherer Zurich will die Umstände des Selbstmords nun untersuchen.

  Zurich-Verwaltungsratschef Josef Ackermann ist nach dem Freitod des Top-Managers Pierre Wauthier zurückgetreten.

Zurich-Verwaltungsratschef Josef Ackermann ist nach dem Freitod des Top-Managers Pierre Wauthier zurückgetreten.

Nach dem Freitod eines Top-Managers des Schweizer Zurich-Versicherungskonzerns ist dessen #link;http://www.stern.de/wirtschaft/news/nach-freitod-eines-top-managers-raetselraten-ueber-ackermanns-ruecktritt-2054360.htmle;Verwaltungsratschef Josef Ackermann# laut Unternehmensangaben nicht zum Rücktritt gedrängt worden. "Es war seine eigene Entscheidung", sagte der nun amtierende Präsident des Verwaltungsrates, Tom de Swaan, am Freitag in einer eigens anberaumten Analystenkonferenz des Konzerns.

Der frühere Deutsche-Bank-Chef Ackermann hatte am Vortag alle Funktionen bei Zurich aufgegeben und dies mit Vorwürfen begründet, die im Zusammenhang mit dem Selbstmord von Zurich-Finanzvorstand Pierre Wauthier gegen ihn erhoben worden seien. Ackermann deutete an, dass die Hinterbliebenen ihm Vorwürfe machen, am Tod des 53 Jahre alten Mannes mitschuldig zu sein.

De Swaan bestätigte, dass bei Wauthier ein Abschiedsbrief gefunden wurde. In diesem beschreibe der Manager auch das Verhältnis zu Ackermann. Details wollte De Swaan nicht nennen. Schweizer Medien berichteten am Freitag, dass sich Wauthier von Ackermann unter Druck gesetzt gefühlt und dies in seinem Abschiedsbrief deutlich gemacht habe.

Zurich will Umstände des Selbstmords untersuchen

Der Schweizer Versicherungskonzern Zurich Insurance Group will die Umstände des Selbstmords von Finanzchef Pierre Wauthier untersuchen. "Der Verwaltungsrat sieht es als seine Hauptverantwortung an, der Frage nachzugehen, ob unser Finanzchef unter ungerechtfertigtem Druck stand", sagte Präsident de Swaan. Konzernchef Martin Senn erklärte, es gebe keine Verbindung zwischen den jüngsten Nachrichten und der finanziellen Performance des Unternehmens. An der Finanzberichterstattung von Zurich sollte es keinen Zweifel geben. Der Konzern werde an seiner Geschäftsstrategie festhalten, sagte Senn.

Der 53-Jährige Pierre Wauthier war am Montag tot in seiner Wohnung aufgefunden worden.

kmi/DPA/Reuters/DPA/Reuters

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