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SAP-Gründer Plattner verschenkt Milliarden

Er ist der erste Deutsche in der Galerie der Milliarden-Gönner, die von Bill Gates und Warren Buffett ins Leben gerufen worden ist: SAP-Gründer Hasso Plattner will die Hälfte seines Vermögens spenden.

  Will der Gesellschaft etwas zurückgeben: Der milliardenschwere Unternehmer Hasso Plattner hat sich er Spenden-Initiative von Microsoft-Gründer Bill Gates angeschlossen.

Will der Gesellschaft etwas zurückgeben: Der milliardenschwere Unternehmer Hasso Plattner hat sich er Spenden-Initiative von Microsoft-Gründer Bill Gates angeschlossen.

SAP-Mitbegründer Hasso Plattner will mindestens die Hälfte seines Milliardenvermögens verschenken. Das ist zumindest das Aufnahmekriterium für die Spendeninitiative "The Giving Pledge" von Warren Buffett und Bill Gates. Die Organisatoren der Aktion, zu deutsch "Das Spendenversprechen", gaben Plattner am Dienstag in New York als ersten Deutschen im exklusiven Club der Superspender bekannt.

SAP aus Walldorf in Baden-Württemberg ist ein führender Hersteller von Unternehmenssoftware mit einem Jahresumsatz von 16,22 Milliarden Euro. Zu den mehr als 232.000 Kunden weltweit gehören Unternehmen aus praktisch allen Branchen. Der Konzern hat gut 65.000 Mitarbeiter.

Er habe das Privileg gehabt, praktisch kostenlos an der Karlsruher Universität als einer der besten Technischen Hochschulen Deutschlands zu studieren, erklärte Plattner in seinem Brief. "Ohne Frage wurde das die Grundlage meines persönlichen Erfolgs." Er fühle sich zwar seinem Software-Unternehmen verpflichtet. "Aber ich möchte auch der Gesellschaft etwas zurückgeben, die meine Ausbildung möglich gemacht hat. Die Stiftung ist eine Möglichkeit, beides zu tun."

Das Wirtschaftsmagazin "Forbes" schätzt das Vermögen des 69-Jährigen auf 7,2 Milliarden Dollar (5,4 Milliarden Euro). Auf Nummer 2 und 3 der legendären "Forbes"-Liste stehen seit Jahren Buffett und Gates. Die beiden hatten vor knapp drei Jahren ihre Initiative gegründet und seitdem mehr als 100 Milliardäre überredet, mindestens die Hälfte ihres Vermögens zu spenden. Fast alle kommen aber aus den USA.

kng/DPA/DPA

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