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30. Januar 2009, 11:25 Uhr
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Druck auf Bahnchef Mehdorn wächst

In der Spitzel-Affäre gerät Bahnchef Hartmut Mehdorn unter Druck: Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ist es leid, nur scheibchenweise über die Vorgänge im Unternehmen informiert zu werden. Er verlangt eine komplette Aufklärung. Gleiches gilt für den CDU-Politiker Dirk Fischer, der auch einen Rücktritt Mehdorns ins Spiel bringt.

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Für Bahnchef Hartmut Mehdorn könnte es eng werden: Politik und Öffentlichkeit verlangen Aufklärung über die Spitzel-Affäre im Unternehmen© Peer Grimm/DPA

In der Datenschutz-Affäre der Deutschen Bahn wächst der Druck auf Vorstandschef Hartmut Mehdorn. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee forderte eine umfassende und schnelle Aufklärung. Andere große deutsche Konzerne verwahrten sich am Freitag gegen den Eindruck, das Vorgehen der Bahn sei gängige Praxis. Sie hatte die Daten von 173.000 Mitarbeitern mit den Daten von 80.000 Lieferanten abgeglichen, ohne die Betroffenen vorher oder nachher davon in Kenntnis zu setzen.

Tiefensee erklärte, auch die überprüften Mitarbeiter hätten ein Anrecht darauf, über den Umgang mit ihren Daten umfassend aufgeklärt zu werden. "Es geht nicht an, dass immer neue Tatsachen scheibchenweise in die Öffentlichkeit gelangen", sagte der SPD-Politiker der "Süddeutschen Zeitung". "Wenn die Bahn sich im Rahmen der Korruptionsbekämpfung, die zweifellos eine wichtige Aufgabe ist, korrekt verhalten hat, dann kann dies ja schnell und umfassend dargelegt werden", sagte Tiefensee.

Auch Aufsichtsrat hat Klärungsbedarf

Auch der Aufsichtsrat der Bahn meldete Informationsbedarf an. Mitglieder des Kontrollgremiums sagten der "Süddeutschen", man wolle wissen, wer die massenhafte Überprüfung der Belegschaft angeordnet habe und was genau vor sich gegangen sei. Man sei vom Vorstand bislang "zu keiner Zeit und in keiner Form" über die massenhafte Überprüfung von Bahnmitarbeitern informiert worden. Aufsichtsratschef Werner Müller forderte Mehdorn auf, dem Kontrollgremium "noch einmal umfassend zu diesem Themenkomplex zu berichten", zitierte das Blatt einen Sprecher Müllers.

Sprecher der Deutschen Post, von Bayer, BASF und VW erklärten dem "Tagesspiegel", sie würden weder ihre Mitarbeiter "screenen" noch deren Daten wie die Bahn in die Hände einer Detektei geben, sondern allenfalls bei einem konkreten Verdacht der Staatsanwaltschaft zuleiten.

Der CDU-Verkehrsexperte Dirk Fischer sagte der "Berliner Zeitung": "Mehdorn kann auf keinen anderen zeigen und sagen, der hat das gemacht, ohne dass ich das wusste". Die verantwortlichen Mitarbeiter seien Mehdorn unmittelbar zugeordnet. Alles was geschehen sei, habe demnach in Abstimmung mit dem Vorsitzenden stattgefunden, sagte Fischer. Ob Mehdorn zu einem Rücktritt gezwungen werde, hänge aber vor allem vom Ausgang des Bußgeldverfahrens ab. "Wenn der Datenschutzexperte Alexander Dix Recht hat und ein Bußgeld von 250.000 Euro verhängt wird, dann hat Mehdorn natürlich schlechtere Karten", erklärte der CDU-Politiker.

Die Lokführer-Gewerkschaft GDL verlangte eine Entschuldigung. "Wir fordern eine umfassende Aufklärung dieses Skandals", erklärte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky am Donnerstagabend in Frankfurt am Main. Dass der Vorstand die Mitarbeiter über einen solchen Eingriff in die persönlichen Daten nicht informiert habe, erfordere eine umgehende Entschuldigung.

AP
KOMMENTARE (10 von 13)
 
status-quo-fan (01.02.2009, 16:42 Uhr)
WER FREI VON SCHULD IST, DER WERFE DEN ERSTEN STEIN
Es handelt sich bei dieser Aktion um nichts weniger aber auch um nichts mehr als den Datenabgleich unternehmensinterner vorhandener Daten im Jahre 2003!
Das ist in nahezu allen größeren Unternehmen inzwischen Tagesgeschäft und weder (gesetzlich) verboten noch anrüchig!!
Wenn aber auf diese Art die Selbstbedienung von - im Normalfall gut bezahlten - Mitarbeitern aufgedeckt wird, dann rührt sich das Präkariat nicht!!
Nicht umsonst ist Wolfgang Schaupensteiner für diesen Bereich bei der Bahn zuständig!
Das dümmliche Getue und schwachsinnige Gesalber von Tiefensee, der zwischenzeitlich die Maximalstufe der Unfähigkeit eindeutig überschritten hat (wann feuert die Merkel den eigentlich?), ist da viel nervender!
crestflight (30.01.2009, 15:10 Uhr)
Laber Rhabarber !
Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Aufrichtigkeit von Politik und Wirtschaft.
Wetten das Angie,Flachtümpel und Onkel Hartmut das Volk auch hier wieder verarschen werden!
REINI2 (30.01.2009, 13:14 Uhr)
Wenn Unfähigkeit und DUMMHEIT zusammen kommen... das ist dann das Management der DB!
Der Mehdorn ist die UNFÄHIGKEIT in Person!
Millionen für den Börsengang absahnen wollen... die Achsen der ICEs für billiges Geld einkaufen und sich wundern, wenn man SCHROTT bekommt..... 173 000 Mitarbeiter bespitzeln lassen.....welche Beweise bedarf es noch um zu erkennen, dass dieser Mann eine Schande ist für alle Manager in Deutschland??!!!!
Liegt es an der Unfähigkeit der gesamten politischen Kaste.... oder ist es „nur“ der nicht minder unfähige Tiefensee??
Ich tendiere zu ERSTEREM!
Wir haben doch nur Lobbyisten und Wirtschaftshörige...... sogenannte „Politiker“ in unseren Diensten stehen!
Schaden vom Volk abwenden??
Diese Bande versucht mit Hilfe UNSERER STEUERGELDER über die Runden zu kommen!!
Nach der Bundestagswahl werden sie uns dann den REST geben!
Diese Betrüger haben damals sofort die Mehrwertsteuer erhöht, obwohl sie das Gegenteil versprochen haben!
Überhaupt hat in dieser ganzen Zeit nur Münte ( aus Versehen) die Wahrheit gesagt:
WER GLAUBT WAS POLITIKER SAGEN...... IST SELBER SCHULD!!
Ok... ich sage diesen Herren auch was: Ich bin noch nicht verblödet UND WÜNSCHE EUCH DIE PEST AN DEN HALS!!
Jeder Trottel aus dem Irrenhaus würde bessere Politik machen, als diese BAGAGE!!
sebale1 (30.01.2009, 12:31 Uhr)
krankes Hirn Mehdorn
Strafanzeige und konsequente Anklage und Bestrafung (nicht nach Zumvwinkel - Vorbild)für Mehdorn und alle verantwortlichen (die es mit entschieden haben und davon wussten) - alles andere ist ein weiterer Schlag ins Gesicht des Rechtsstaats, der nur noch auf dem Papier existiert.
Interessant die Parallele zu vielen despoten und Diktatoren in der Geschichte und heute - man verliert den Blick für das, was mal Sinn und Ziel und Wert war, man lebt in einer anderen Welt, dadurch drohender Verlust von Macht und Vorzügen werden dann durch Abschotten, Ausspähen, Unterdrückung und Gewalt
verhindert - Prinzipien und Werte fallen,verschwinden - man beansprucht, zu bestimmen was Recht ist und nicht, was kriminell ist und was nicht, in vielen Fällen endet das in Despotismus, Diktatur und Rechtlosigkeit; Beispiele gibt es genug -
Mugabe, Ceauceescu, Baby Doc, Putin ist auf bestem Weg, und.......
Klingt übertrieben ? Es gibt einen Automatismus und wir sind dabei, das mehr und mehr zuzulassen.
Wenn solche leute wie Mehdorn und Konsorten nicht verantwortlich gemacht werden für ihr Tun.
mutti1 (30.01.2009, 11:49 Uhr)
empfehle dazu die seite
parteispenden-parteienfinanzierung/parteien/übersicht
mutti1 (30.01.2009, 11:28 Uhr)
10750 BAHNANGESTELLTE pro BUNDESLAND
schlimmer als die STASI! mehdorn mit dem CHARISMa,genau wie TIEFENSEE,mit dem CHARISMA "SCHLITZAUGE"
beide ossis alter stasi-schule, kann es sein, das die 2 ostdeutschen gleisarbeiter, beide ex-ddr polizei absichtlich nachts aus dem bett geklingelt wurden? um tot gefahjren zu werden? ist bei mehdorn der spitzel-akt eventuell ein internes aufspüren nach mit-wissern und ex-ddr bahnern? die wissen haben, das der klique schaden kann? arbeitsunfälle 2-er ausgezeichneter fachleute am gleis? pro bundesland ausspitzelung des spd-nahen schröder-kartells? denn mehdorn wurde einmal gekündigt und erhielt bei einem öffentl. akt innerhalb minuten einen neuen arbeitsvertrag!ist das normal? keine kungelei?sch---staat
DerDa (30.01.2009, 11:07 Uhr)
Foto
Moin, alos ich find das Foto echt passend, und wie ich schonmal drauf hingewiesen habe ruf ich das mal wieder in Erinnerung, Der Mann soll seine Nase nicht in das weiße zeug stecken.
ganzbaf (30.01.2009, 11:07 Uhr)
Entfernt diesen...

Großkotz und Megaversager.
Silbador (30.01.2009, 11:01 Uhr)
Ne, kein Rücktritt
Zur Strafe für das Gehalt eines Lokführers arbeiten lassen!
Rücktritt mit Abfindung und Megarente - das wäre ja eine Belohnung!!!
widder1 (30.01.2009, 10:36 Uhr)
Mehdorn = Elite?
Mehdorn und sein chaotischer Führungsstab, ist ein Produkt der Politik. Er ist dass, was sich in Deutschland „Elite“ nennen darf. Zur Erinnerung: Die Bahn ist immer noch ein Staatsunternehmen. Und Staatsunternehmen sind so! Und daran wird sich nie (!) was ändern. Wegen Unfähigkeit der Politik sollten wir nicht auf die Straße gehen. Schäuble und sein „Arbeitsgruppe“ warten nur darauf uns blöden Bundesbürgern eins drüber zu geben.
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