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Starbucks plant Lieferservice ins Büro

Keine Schlangestehen und immer der richtige Name auf dem Pappbecher: Starbucks plant einen Lieferservice bis an den Schreibtisch. Deutsche Coffee-Junkies müssen sich aber zunächst gedulden.

  Bislang ist Starbuck mit einem Shop-Konzept in Innenstadtlagen präsent. Künftig will die Kaffee-Kette ihren Latte nicht to go, sondern to work liefern

Bislang ist Starbuck mit einem Shop-Konzept in Innenstadtlagen präsent. Künftig will die Kaffee-Kette ihren Latte nicht to go, sondern to work liefern

Starbucks plant einen Lieferservice - Kaffee, Cookies und Muffins sollen direkt an den Schreibtisch der Kunden gebracht werden. Im nächsten Jahr werde das Angebot in ausgewählten Märkten anlaufen, sagte Starbucks-Chef Howard Schultz in der Nacht auf Freitag in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Und ergänte in leicht kryptischer Diktion: "Das ist unsere Vorstellung von E-Commerce auf Steroiden."

Der Service befinde sich noch im Aufbau, sagte Schultz. Er soll in einer Testphase zunächst nur Premium-Kunden über eine mobile App zur Verfügung stehen, die im nächsten Jahr landesweit in den USA startet.

Zuvor hatte Starbucks seine Zahlen für das vierte Geschäftsquartal bis Ende September bekanntgegeben. Der Umsatz stieg um zehn Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 4,2 Milliarden Dollar (3,3 Mrd. Euro). Der Gewinn erreichte 588 Millionen Dollar. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen dicken Verlust gemacht.

Von Juli bis Ende September kamen weltweit 503 neue Filialen hinzu. Insgesamt betreibt Starbucks nun 21.366 Geschäfte in 65 Ländern. Trotz des starken Gewinnanstiegs reagierten Anleger enttäuscht, sie hatten auf einen höheren Umsatz gesetzt und sich vom Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr mehr erhofft.

kng/DPA/DPA
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