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Modefirma Steilmann ist pleite

Die Modefirma Steilmann ist zahlungsfähig und muss Insolvenz anmelden. Das Unternehmen verkauft Kleidung für ältere Kunden und hat mehr als 8000 Beschäftigte.

  Das Modeunternehmen Steilmann ist pleite - mal wieder

Das Modeunternehmen Steilmann ist pleite - mal wieder

Das Modeunternehmen Steilmann mit Marken wie Apanage und Kapalua und einer Beteiligung an den Adler-Modemärkten ist erneut pleite. Der Vorstand sei nach umfassender Prüfung zu der Überzeugung gelangt, dass Steilmann zahlungsunfähig sei, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit. Bislang erfolgversprechende Sanierungsverhandlungen hätten nicht zum Ziel geführt. Daher werde der Vorstand nun "unverzüglich" den Insolvenzantrag stellen.

Steilmann mit Sitz in Bergkamen verkauft Damen- und Herrenmode "an reife Kunden, die hohe Qualität zu vernünftigen Preisen schätzen", in rund 1300 Geschäften in 18 Ländern. 2014 machte die Gruppe mit 8300 Beschäftigten einen Umsatz von rund 900 Millionen Euro.

Steilmann war schon 2006 insolvent

Gegründet worden war das Unternehmen in den 50er Jahren von Klaus Steilmann, zwischenzeitlich führte es seine Tochter Britta Steilmann, dann deren Schwester Ute Steilmann. Sie beantragte im Jahr 2006 Insolvenz, die durch eine Übernahme abgewendet wurde: Der italienische Mischkonzern Miro Radici übernahm Steilmann.

Im Frühjahr 2013 kaufte Steilmann zusammen mit der Investmentgesellschaft Equinox Two aus Luxemburg knapp 47 Prozent der Anteile an den Adler Modemärkten; im Oktober 2015 ging Steilmann in Frankfurt am Main an die Börse.  

bak/DPA
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