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Auftraggeber soll die Maklercourtage zahlen

Die Praxis, dass die Maklercourtage zumeist vom Mieter gezahlt werden muss, stößt zunehmend auf Kritik. Laut einer stern-Umfrage ist eine Mehrheit dafür, dass der Auftraggeber auch zahlt.

  Wer eine Wohnung sucht, bekommt es oft mit Maklern zu tun. Und mit deren Courtageforderungen, für die meistens drei zusätzliche Monatsmieten anfallen.

Wer eine Wohnung sucht, bekommt es oft mit Maklern zu tun. Und mit deren Courtageforderungen, für die meistens drei zusätzliche Monatsmieten anfallen.

Eine überwältigende Mehrheit der Bundesbürger fände es richtig, wenn die Maklercourtage etwa bei Vermietungen künftig immer von demjenigen übernommen wird, der den Makler beauftragt hat. In einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern sprachen sich 77 Prozent der Befragten für eine derartige Regelung aus. 17 Prozent lehnen dieses Modell ab.

Um die Mieter bei den teuren Provisionen zu entlasten, will Hamburg im ersten Quartal 2013 eine Reform der Maklergebühren in den Bundesrat einbringen. Mehrere Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen haben bereits ihre Unterstützung zugesagt.

Der stern-Umfrage zufolge wird der Vorschlag, die Makler künftig nach dem Besteller-Prinzip zu entlohnen, von den Wählern aller Parteien gutgeheißen. Am stärksten ist die Zustimmung bei den Anhängern der FDP (86 Prozent), den Grünen (84 Prozent) und den Linken (81 Prozent). Aber auch die Wähler der SPD (77 Prozent), der Piraten (74 Prozent) und der Union (73 Prozent) würden eine derartige Neuregelung begrüßen.

Matthias Weber/print

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